Der Klang hinter unseren Reels und Geschichten: selbst gemacht, nordisch im Herzen – aus purer Notwendigkeit geboren und längst zur Leidenschaft geworden.
Wer unsere Videos kennt, kennt auch den Klang dazu: dunkle Trommeln, raue Stimmen, ein bisschen Met-Halle, ein bisschen Fernweh nach dem Norden. Diese Musik kommt von unserer Hausband Asgard Cantina – und ja, wir machen sie selbst. Inzwischen sind aus der Not sogar zwei ganze Alben entstanden, und was sollen wir sagen: Wir haben Gefallen daran gefunden.
Was nach einer schönen Idee klingt, hat einen sehr praktischen Grund. Wer auf Facebook und Instagram als Unternehmen unterwegs ist, darf gekaufte oder bekannte Musik dort faktisch nicht frei verwenden: Titel werden stummgeschaltet, Videos in der Reichweite gedrosselt oder ganz blockiert. Für eine kleine Manufaktur ist das ein ständiger Stolperstein.
Ich bin gelernter Tontechniker – und weiß daher, wie viel Technik (und, ja, auch Schummelei) seit jeher in der Musikindustrie steckt: Stimmen werden getunt, Spuren gedoppelt, Samples gelegt, und so mancher Ghost-Singer steht bei absoluten Rock-Größen hinter der Bühne und singt live mit. Wer das aus der Nähe gesehen hat, verliert ein bisschen die Scheu.
Ich habe selbst viele Jahre in einer Band gespielt und verstehe jeden Vorbehalt. Aber es hilft nichts: Als Unternehmer müssen wir ohnehin die besten – und manchmal die wirtschaftlichsten – Entscheidungen treffen. Und bevor wir für einen fremden Song eine Abmahnung riskieren, machen wir ihn eben selbst.
Und ehrlich? Es ist gut geworden.
„Skalden haben schon immer ein wenig geflunkert – wir nennen es heute nur ‚Produktion'. Und lieber zupfen wir selbst die Leier, als dem Abmahn-Drachen die Met-Kasse zu leeren."
Unser Album Asche im Atem (Die dunkle Edda) – überall, wo es Musik gibt.
Dunkle, nordische Klänge – unsere eigene kleine Edda, vertont in der Werkstatt zwischen Laser und Lagerfeuer.