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Sigurd – der Drachentoeter

Sagen Sigurd – der Drachentoeter

Ein junger Held, ein habgieriger Drache und ein Gold, das jeden ins Verderben zieht: Sigurds Sage gehoert zu den maechtigsten Erzaehlungen des Nordens.

Keine Heldensage des Nordens ist so wirkmaechtig wie die von Sigurd (im Deutschen Siegfried). Sie ist in der Voelsunga saga und in Liedern der Edda ueberliefert und hat ueber das Nibelungenlied bis zu Richard Wagner gewirkt.

Der Drache Fafnir

Im Mittelpunkt steht ein verfluchtes Gold, der Hort der Niflungen. Aus Habgier verwandelt sich Fafnir in einen Drachen, um den Schatz zu hueten. Der junge Sigurd, von dem Schmied Regin angestachelt, schmiedet aus den Stuecken des Schwertes seines Vaters die Klinge Gram und erschlaegt den Drachen aus einer Grube heraus.

Die Sprache der Voegel

Als Sigurd vom Herzblut des Drachen kostet, versteht er ploetzlich die Sprache der Voegel – und hoert, dass Regin ihn verraten will. Er kommt dem Verrat zuvor. Dann reitet er durch eine Wand aus Flammen und weckt die schlafende Walkuere Brynhild.

Der Fluch des Goldes

Doch das Gold ist verflucht: Es bringt allen, die es besitzen, Verrat, Eifersucht und Tod. Sigurds Geschichte endet tragisch – wie fast alle grossen Heldensagen des Nordens. Gerade diese Verbindung von Glanz und Untergang macht ihren Zauber aus.

Drachen und Helden gehoeren zu unseren liebsten Motiven – und stehen in der Tradition der gotlaendischen Bildsteine, die solche Szenen zeigen.

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