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Die Walkueren – zwischen Schlacht und Halle

Mythologie Die Walkueren – zwischen Schlacht und Halle

Sie entscheiden, wer faellt und wer nach Walhall kommt: Die Walkueren sind weit mehr als die gefluegelten Schoenheiten spaeterer Bilder.

Ihr Name sagt, was sie tun: Walkuere (altnord. valkyrja) bedeutet „Waehlerin der Gefallenen“. Im Auftrag Odins bestimmen sie auf dem Schlachtfeld, wer faellt – und wer wuerdig ist, nach Walhall zu kommen.

Dienerinnen Odins

Die Walkueren geleiten die gefallenen Helden, die Einherjer, in Odins Halle und reichen ihnen dort den Met. So verbinden sie die Welt der Schlacht mit der Welt der Halle – Tod und Ehre in einer Gestalt.

Schrecklich und erhaben

Die aelteren Quellen zeichnen sie nicht als liebliche Frauen, sondern als ernste, manchmal furchteinfloessende Maechte des Schicksals, eng mit den Nornen verwandt. Ein dueesteres Lied, das Darradarljod, zeigt Walkueren, die das Schicksal einer Schlacht an einem grausigen Webstuhl weben.

Walkuere und Heldin

In den Heldensagen verschmelzen Walkueren mit menschlichen Heldinnen – so die Brynhild aus der Sigurd-Sage, eine Walkuere, die Odin zur Strafe in einen Schlaf hinter Flammen versetzt. Das romantische Bild der gefluegelten Kriegerin entstand erst spaeter, vor allem im 19. Jahrhundert.

Mehr ueber Odins Halle, in die sie die Gefallenen bringen, liest du im Beitrag zu Walhall.

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