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Das nordische Götter-Pantheon

Mythologie Zwei nordische Götter im Gespräch – Sinnbild des Pantheons von Asen und Wanen

Die nordische Götterwelt kennt keine ferne, allmächtige Gottheit auf einem Thron. Sie kennt eine Sippe – zerstritten, listig, liebend, sterblich. Und sie kennt nicht ein, sondern zwei Göttergeschlechter, die einst Krieg führten und sich dann verbanden: die Asen und die Wanen. Dieser Beitrag stellt sie beide vor, Gott für Gott, mit Quellen, Edda-Zitaten und einer ehrlichen Grenze zwischen dem, was belegt ist, und dem, was spätere Deutung blieb.

Wenn wir „die nordischen Götter“ sagen, meinen wir meist ein gutes Dutzend Namen: Odin, Thor, Freyja, Loki. Doch Snorri Sturluson, der isländische Gelehrte, der um 1220 unser wichtigstes Handbuch der Mythologie schrieb, zählt in seiner Prosa-Edda weit mehr auf – „zwölf Asen und ebenso viele Asinnen“, dazu die Wanen, unzählige Riesen, Zwerge und Wesen dazwischen. Insgesamt kommt man auf über fünfzig namentlich genannte Gestalten. Viele davon sind nur noch Namen in einer Liste; andere tragen ganze Sagen. Dieser Text ordnet sie – aber er beginnt mit einer Warnung.

Vorsicht mit der Quelle. Fast alles, was wir über das Pantheon wissen, stammt aus christlicher Zeit: aus der Lieder-Edda (aufgezeichnet um 1270 im isländischen Codex Regius) und aus Snorris Prosa-Edda (um 1220), geschrieben zweihundert Jahre nach der Bekehrung Islands. Snorri ordnet, systematisiert und glättet die Mythen wie ein mittelalterlicher Gelehrter – nicht wie ein heidnischer Priester. Die „ordentliche“ Zweiteilung in Asen und Wanen, die Zahl der Götter, manche Verwandtschaft: All das ist zum Teil Snorris Werk, nicht unbedingt der Glaube der Wikingerzeit. Wo die Forschung streitet, sagen wir es.

Asen und Wanen – zwei Geschlechter, ein Krieg

Die Asen (altnord. Æsir) sind die Götter der Herrschaft, des Krieges, des Rechts und des Wortes: Odin, Thor, Tyr, Frigg, Baldr, Heimdall und ihre Sippe. Sie wohnen in Asgard, hoch über der Menschenwelt Midgard, verbunden durch die Regenbogenbrücke Bifröst. Die Wanen (altnord. Vanir) dagegen sind die Götter der Fruchtbarkeit, des Reichtums, des Meeres und der Magie: Njörd, sein Sohn Freyr und seine Tochter Freyja. Sie stammen aus Wanaheim.

Am Anfang stand Krieg. Die Völuspá, das große Weltgedicht der Seherin, erzählt vom ersten Krieg der Welt – ausgelöst durch eine Gestalt namens Gullveig („Goldkraft“, „Goldrausch“), die in Odins Halle kommt und dreimal mit Speeren durchbohrt und verbrannt wird, dreimal aber wiederkehrt. Danach schleudert Odin seinen Speer über das feindliche Heer – die rituelle Kriegsweihe –, und Asen und Wanen fallen übereinander her. Keine Seite siegt. Der Krieg endet in einem Patt und einem Frieden, besiegelt durch Geiseltausch: Die Wanen senden Njörd, Freyr und Freyja nach Asgard; die Asen senden Hœnir und den weisen Mimir zu den Wanen. Zum Zeichen der Versöhnung spucken alle Götter in einen Kessel – daraus entsteht der weiseste aller Wesen, Kvasir, aus dessen Blut später der Dichtermet wird.

„Da schleuderte Odin den Speer ins Heer: / das war der Krieg, der erste der Welt.“Völuspá, nach Karl Simrock (gemeinfrei)
Beleg & Deutung. Die klassische Erklärung stammt vom Religionshistoriker Georges Dumézil: Der Asen-Wanen-Krieg spiegele die indogermanische Ordnung dreier „Funktionen“ – Herrschaft/Recht, Kampf, Fruchtbarkeit –, die sich zu einem Pantheon verbinden. Ältere Forscher (Historizisten) sahen darin das Echo einer realen Begegnung zweier Kulte oder Bevölkerungen: einer kriegerischen Einwanderer- und einer bäuerlichen Fruchtbarkeitsreligion. Beides bleibt Deutung.

Gibt es die „Wanen“ überhaupt? Der Mediävist Rudolf Simek hat 2010 in einem vielbeachteten Aufsatz („The Vanir: An Obituary“) argumentiert, die Vorstellung eines eigenen, geschlossenen Wanen-Geschlechts sei womöglich erst Snorris Konstruktion – die Quellen der Wikingerzeit nennen den Begriff vanir nur selten und unscharf. Andere Forscher (Clive Tolley, „In Defence of the Vanir“, 2011) widersprachen. Sicher ist nur: Njörd, Freyr und Freyja galten als eng verwandt und „anders“ als die übrigen Götter. Ob „Wanen“ ein echtes altes Geschlecht oder ein ordnendes Etikett ist, bleibt offen.

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Die Asen im Einzelnen

Odin – der Allvater

Odin (altnord. Óðinn) ist das Oberhaupt der Asen, doch alles andere als ein gütiger Himmelsvater. Er ist der Gott der Ekstase und der Dichtung, des Krieges und der Toten, der Weisheit und des Zaubers. Für einen Schluck aus Mimirs Brunnen gab er ein Auge; um die Runen zu gewinnen, hängte er sich neun Nächte selbst geopfert in den Weltenbaum. Zwei Raben, Hugin („Gedanke“) und Munin („Erinnerung“), fliegen täglich über die Welt und berichten ihm; auf dem achtbeinigen Sleipnir reitet er zwischen den Welten. Er sammelt in Walhall die gefallenen Krieger – nicht aus Güte, sondern für die letzte Schlacht.

„Besitz stirbt, Sippen sterben, / du selbst stirbst wie sie; / eins weiß ich, das ewig lebt: / des Toten Tatenruhm.“Hávamál 77, nach Karl Simrock (gemeinfrei)

Diese Strophe aus dem Hávamál („Des Hohen Lied“), Odins großem Spruchgedicht, ist der Kern der nordischen Ethik: Ruhm und guter Nachruf überdauern den Tod. Mehr über den vielschichtigsten der Götter in unserem Odin-Porträt.

Frigg – die Herrin von Asgard

Frigg, Odins Gemahlin und höchste der Asinnen, kennt das Schicksal aller Dinge – und schweigt darüber. Als sie vom drohenden Tod ihres Sohnes Baldr träumt, nimmt sie allen Dingen der Welt den Eid ab, ihm nicht zu schaden – nur die junge Mistel übergeht sie. Frigg ist Göttin der Ehe, der Mutterschaft und des verborgenen Wissens; ihr Name lebt bis heute im englischen Friday (und teils im deutschen Freitag, wo Frigg und Freyja verschwimmen).

Thor – der Beschützer

Thor (altnord. Þórr), Odins Sohn, ist der volkstümlichste Gott des Nordens: Herr des Donners, Feind der Riesen, Schützer von Göttern und Menschen. Sein Hammer Mjölnir kehrt geworfen in die Hand zurück; sein Bock-Gespann zieht den Wagen, dessen Rollen den Donner macht. Archäologisch ist Thor der greifbarste Gott überhaupt: Über tausend Thorshammer-Amulette sind gefunden, viele als heidnische Antwort auf das christliche Kreuz. Mehr dazu in unserem Thor-Porträt und im großen Beitrag über den Thorshammer Mjölnir.

„Der Asen Kraft wächst … Thor allein kämpft dort, geschwollen vom Zorn.“Lokasenna, nach Karl Simrock (gemeinfrei)
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Tyr – der Gott, der seine Hand gab

Tyr (altnord. Týr) ist der alte Gott des Rechts, des Things und des ehrenhaften Krieges – vielleicht einst ein Himmelsgott von noch höherem Rang als Odin (sein Name ist urverwandt mit dem lateinischen deus und dem griechischen Zeus). Seine große Tat ist ein Opfer: Als die Götter den Wolf Fenrir mit der Zauberfessel Gleipnir binden wollen, verlangt das Untier ein Pfand des guten Willens – eine Hand in seinem Rachen. Nur Tyr legt sie hinein. Als Fenrir merkt, dass er betrogen ist, beißt er zu. Mehr in unserem Tyr-Porträt.

Baldr – der lichte Gott

Baldr, Sohn Odins und Friggs, ist der schönste und beste der Asen – und der erste, der stirbt. Durch Lokis List lenkt der blinde Bruder Höðr einen Mistelzweig auf den unverwundbar geglaubten Baldr; er fällt. Sein Tod läutet den Anfang vom Ende ein. Doch Baldr ist auch das Hoffnungszeichen: Nach Ragnarök kehrt er aus der Totenwelt zurück und versöhnt sich mit Höðr. Mehr dazu in unserem Beitrag „Was kommt nach Ragnarök?“.

Heimdall – der Wächter

Heimdall steht an Bifröst, der Regenbogenbrücke, und hütet den Zugang nach Asgard. Er hört das Gras wachsen und die Wolle auf dem Schaf, braucht weniger Schlaf als ein Vogel und sieht hundert Meilen weit. Sein Horn Gjallarhorn wird Ragnarök einläuten. In der Rígsþula erscheint er als Ahnherr der menschlichen Stände. Mehr in unserem Heimdall-Porträt.

Loki – der Zwiespältige

Loki ist der Grenzfall des Pantheons: von Geburt ein Riese, durch Blutsbruderschaft mit Odin unter die Asen gezählt. Er ist Problemlöser und Unheilstifter in einem, Gestaltwandler, Vater von Ungeheuern (Fenrir, der Midgardschlange und der Totengöttin Hel) und – als Stute – Mutter von Odins Ross Sleipnir. Er beschafft den Göttern ihre größten Schätze und verursacht Baldrs Tod. Am Ende führt er die Mächte des Chaos gegen die Götter. Mehr in unserem Loki-Porträt.

Idun und die anderen Asinnen

Idun hütet die Äpfel, die den Göttern die Jugend erhalten – ihre Entführung durch den Riesen Thjazi zeigt, wie sterblich die „unsterblichen“ Götter in Wahrheit sind (siehe unser Idun-Porträt). Sif, Thors Gemahlin mit dem goldenen Haar, steht für Ernte und Fruchtbarkeit; ihr abgeschnittenes und golden nachgeschmiedetes Haar ist Anlass für die Schmiedung der größten Götterschätze. Bragi ist der Gott der Dichtkunst, Nanna Baldrs treue Gemahlin, die aus Gram mit ihm auf den Scheiterhaufen geht.

Snorri nennt in seiner Prosa-Edda eine ganze Reihe weiterer Asinnen, von denen oft nur der Name und ein Zuständigkeitsbereich überliefert ist: Eir (Heilkunst), Gefjon (die mit ihren Ochsensöhnen die Insel Seeland aus Schweden pflügt), Fulla (Friggs Vertraute), Sjöfn und Lofn (Liebe), Vár (Eide), Syn (Abwehr, Verteidigung vor Gericht), Hlín (Schutz), Snotra (Klugheit), Gná (Friggs Botin). Ob dahinter je eigenständige Kulte standen oder ob Snorri hier Aspekte Friggs und Freyjas aufgefächert hat, ist unter Forschern umstritten.

Dazu treten die stilleren Asen der jüngeren Generation, fast alle auf Ragnarök hin gedacht: Vidar, der schweigsame Rächer, der Fenrir tötet; Vali, der geborene Rächer Baldrs; Ullr, der Gott des Bogens und der Skier; Forseti, der Gott des Ausgleichs und Schlichtens; Hermod, der als Bote nach Hel reitet, um Baldr zu lösen.

Die Wanen im Einzelnen

Njörd – der Herr des Meeres

Njörd ist das Oberhaupt der Wanen in Asgard: Gott des Meeres, des Windes, des Fischfangs und des Reichtums, angerufen von Seefahrern und Händlern. Seine Halle Nóatún („Schiffsstätte“) liegt am Wasser. Berühmt ist seine unglückliche Ehe mit der Riesin und Jägerin Skadi: Sie liebt die Berge, er das Meer – keiner erträgt die Heimat des anderen, und so leben sie getrennt. In Njörd klingt womöglich eine noch ältere Gottheit nach: Der römische Geschichtsschreiber Tacitus beschreibt bei den Germanen des 1. Jahrhunderts eine Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin Nerthus – der Name ist die exakte sprachliche Entsprechung zu Njörd, nur weiblich. Aus einer Göttin wurde über die Jahrhunderte ein Gott.

Beleg. Tacitus, Germania (um 98 n. Chr.), Kap. 40, beschreibt den Kult der Nerthus („id est Terra mater“ – „das heißt Mutter Erde“) mit einem heiligen Wagen auf einer Insel. Die sprachliche Gleichung Nerthus = Njörðr gilt als gesichert; die religionsgeschichtliche Deutung (Geschlechtswechsel der Gottheit) ist plausibel, aber nicht restlos beweisbar.

Freyr – der Gott der Fruchtbarkeit

Freyr (altnord. Freyr, „Herr“), Njörds Sohn, ist der Gott des Friedens, der guten Ernte, des Sonnenscheins und der Fruchtbarkeit – einer der meistverehrten Götter des Nordens, besonders im schwedischen Uppsala. Ihm gehören das Schiff Skidbladnir, das immer günstigen Wind hat und sich zusammenfalten lässt, und der Eber Gullinborsti mit goldenen Borsten. Seine große Geschichte ist eine Liebesgeschichte mit Folgen: Für die Riesentochter Gerd gibt Freyr sein Schwert, das von selbst kämpft, aus der Hand – weshalb er bei Ragnarök gegen den Feuerriesen Surt waffenlos und verloren dasteht. Mehr in unserem Beitrag „Freyr & die Wanen“.

„Uppsala … dort steht ein Tempel, ganz mit Gold geschmückt … Thor in der Mitte, zu seinen Seiten Wodan und Fricco.“Adam von Bremen, um 1075 (nach lat. Original; „Fricco“ = Freyr)

Freyja – die mächtigste Göttin

Freyja („Herrin“), Freyrs Schwester, ist die vielschichtigste Göttin des Nordens: Herrin über Liebe, Lust und Schönheit – und zugleich über Krieg, Tod und Zauber. Sie fährt in einem von zwei Katzen gezogenen Wagen, trägt den Falkengewand-Mantel und das von Zwergen geschmiedete Halsband Brísingamen. Vor allem aber ist sie die Meisterin des Seiðr, jener ekstatischen Zaubermagie, die sie – so Snorri – selbst den Asen und sogar Odin brachte. Und sie ist keine bloße Liebesgöttin: Die Hälfte der auf dem Schlachtfeld Gefallenen gehört ihr und kommt in ihre Halle Fólkvangr, nur die andere Hälfte Odin. Mehr in unserem Freyja-Porträt.

„Sie fuhr über Land und Leute und lehrte den Seiðr … von ihr haben die Asen die Zauberkunst.“Snorri, Ynglinga saga (nach Simrock/gemeinfrei sinngemäß)
Frigg oder Freyja? In der Wikingerzeit verschwimmen die beiden größten Göttinnen des Nordens stellenweise. Beide haben mit Liebe, Fruchtbarkeit und Vorauswissen zu tun; der Wochentag „Freitag“ (lat. dies Veneris, Tag der Venus) wird im Germanischen nach einer von beiden benannt. Manche Forscher vermuten, dass Frigg (Asin) und Freyja (Wanin) auf eine gemeinsame ältere Göttin zurückgehen und erst später auseinandertraten. Beweisbar ist das nicht.

Dazwischen: Mimir, Kvasir und die halben Götter

Nicht jede wichtige Gestalt lässt sich sauber in „Ase“ oder „Wane“ sortieren. Mimir, der weiseste aller Wesen, wird im Geiseltausch enthauptet; Odin konserviert seinen Kopf und befragt ihn bis ans Ende der Zeiten. Kvasir, aus dem Speichel aller Götter geboren, wird von Zwergen erschlagen – aus seinem Blut entsteht der Dichtermet, die Quelle aller Poesie. Hœnir, der schweigsame Ase, geht zu den Wanen und kehrt in der neuen Welt nach Ragnarök wieder. Sie zeigen: Das Pantheon ist kein starres Organigramm, sondern ein Geflecht aus Verwandtschaft, Verrat und Versöhnung.

Warum das Ganze bis heute berührt

Die nordischen Götter sind nicht allwissend, nicht allmächtig, nicht unsterblich. Sie täuschen und werden getäuscht, sie lieben und verlieren, und sie wissen, dass ihr Ende kommt – und stellen sich ihm trotzdem. Vielleicht liegt darin die anhaltende Faszination: eine Götterwelt, die dem Menschen näher ist als jede ferne Vollkommenheit. Wer eine dieser Gestalten graviert an der Wand oder als Anhänger trägt, holt sich weniger ein „Idol“ ins Haus als eine Haltung – Mut, Treue, Nachruhm über den Tod hinaus.

Aus Aachen, für den Norden. Wir sind eine Manufaktur aus dem Rheinland – und gravieren doch nordische Motive. Warum? Weil der germanische Glaube unserer eigenen Vorfahren mit dem der Wikinger verwandt war und der Norden einst bis vor die Tore Aachens reichte. Wir gravieren, so gesehen, ein Stück vergessene Heimat. Wer mag, findet die Götter dieses Beitrags als lasergravierte Schieferplatten, Windlichter und Naturschmuck in unserem Shop.

Weiterlesen bei uns

Einzelporträts der Götter: Odin · Thor · Freyja · Freyr & die Wanen · Loki · Tyr · Heimdall · Idun. Rund um das Pantheon: Yggdrasil · Die Nornen · Walhall · Die Walküren · Die Edda. Und die große Kosmologie: Ginnungagap · Ymir & die Weltentstehung · Ragnarök · Was danach kommt.

Quellen & Literatur

Lieder-Edda (Codex Regius), v. a. Völuspá, Hávamál, Grímnismál, Lokasenna, Vafþrúðnismál; Snorri Sturluson, Prosa-Edda (Gylfaginning, Skáldskaparmál), um 1220; Snorri, Ynglinga saga. Antike: Tacitus, Germania (98 n. Chr.); Adam von Bremen, Gesta Hammaburgensis (um 1075). Deutsche gemeinfreie Übersetzung: Karl Simrock, Die Edda (1851). Forschung: Rudolf Simek, Lexikon der germanischen Mythologie; R. Simek, „The Vanir: An Obituary“, RMN Newsletter 1 (2010) sowie die Erwiderung von Clive Tolley, „In Defence of the Vanir“ (2011); John Lindow, Norse Mythology (2001); Georges Dumézil, Gods of the Ancient Northmen; Jan de Vries, Altgermanische Religionsgeschichte. Die Trennung von Beleg und Deutung folgt dem heutigen Forschungsstand.

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