Germanischer Mondkalender
Unsere Vorfahren zählten die Zeit nach dem Mond. Dieser Rechner zeigt dir – live in deinem Browser – die Mondphase, den laufenden germanischen Mondmonat, das Jól am Vollmond nach der Wintersonnenwende, die Rauhnächte und die Feste des Jahreskreises. Quellenbasiert, ohne esoterische Aufladung.
Die zwölf Mondmonate
Nach Bedas angelsächsischen Mondmonaten – der laufende Monat ist hervorgehoben.
Mond & Rune
Zu jedem Mondtag eine Rune aus dem Älteren Futhark – als Anstoß zum Nachdenken, nicht als Wahrsagerei.
Der Jahreskreis
Wo im Jahr wir stehen – mit den Sonnenwenden, Tagundnachtgleichen und den mondgebundenen Festen.
Feste des Jahreskreises
Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen sind astronomisch berechnet; Jól, Sumarmál und die Winternächte fallen auf den ersten Vollmond nach dem jeweiligen Sonnenpunkt.
Der germanische Kalender war ein Lunisolarkalender: Jeder Monat beginnt mit dem Neumond, ein eingeschobener 13. Monat (Schaltmonat) bindet die Monde ans Sonnenjahr. Dieser Rechner ist eine nachvollziehbare Rekonstruktion – es gibt mehrere gelehrte Modelle, und die Quellen lassen Spielraum. Wir zeigen bewusst eine klare, quellennahe Variante statt eines esoterischen „Mondzeichens".
Weiter im Werkzeugkasten
Tagesrune & Runenorakel →
Zieh deine Rune des Tages – Älteres, Jüngeres Futhark und Angelsächsisches Futhorc.
Blót-Kalender →
Die neun großen Feste mit festen Terminen für 2026 und 2027.
Edda-Tageszitat →
Ein Vers aus Hávamál & Edda für den Tag – gemeinfrei, schön gesetzt.
Grundlagen: Beda Venerabilis, De temporum ratione (Kap. 15, angelsächsische Mondmonate) · Tacitus, Germania 11 (Zusammenkünfte bei Neu- und Vollmond) · altnordische Zeitrechnung (Grágás, Snorri). Mondphasen & Sonnenpunkte nach den Algorithmen von Jean Meeus. Alle Berechnungen laufen in deinem Browser.
Tipp: Klick ein Fest im Rad oder in der Liste für Details.
