Wéodmónath heißt „Monat des Unkrauts", weil das Wildkraut nun am üppigsten steht. Zugleich beginnt mit Lammas die Getreideernte – der Monat kippt vom Wuchern ins Einbringen.
Name & Bedeutung
Beda deutet Wéodmónath als „Monat der Trespe/des Unkrauts", das zu dieser Zeit am reichsten wuchere. Auf den 1. August fällt zugleich Hlāfmæsse – „Brotmesse", das englische Lammas: das erste Brot aus neuem Korn. Der deutsche Ernting/Erntemond meint dasselbe.
Arbeit & Brauch
Jetzt beginnt die Getreideernte: sicheln, garben, aufstellen; dazu jäten, was zwischen den Halmen wuchert. Im altenglischen Menologium ist der August der ausführlichste Monat – Lammas und die Ernte prägen ihn. Ins Erntedank-Fenster fällt auch das moderne Freyfaxi.
Bedas Zeugnis
Wéodmónath, „Monat des Unkrauts", weil es zu dieser Zeit am üppigsten steht.
— Beda, De temporum ratione Kap. 15.
Quellen
Beda, De temporum ratione Kap. 15; altenglisches Menologium (August/Lammas); Hlāfmæsse 1. August.
