Im Norden Britanniens lebten Völker, die Rom nie bezwang, und einer ihrer Anführer sprach einen Satz für die Ewigkeit.
Die Kaledonier waren keltische Völker im Norden Britanniens, im heutigen Schottland. Rom bezeichnete das ganze Land nördlich der Grenze als Kaledonien.
83/84 n. Chr. stellten sich die Kaledonier unter Calgacus dem römischen Feldherrn Agricola bei Mons Graupius. Sie unterlagen der römischen Schlachtordnung, doch der Norden blieb frei – Rom konnte ihn nie dauerhaft halten.
Tacitus legt Calgacus vor der Schlacht eine berühmte Rede in den Mund, die die römische Eroberung schonungslos beschreibt. Bald darauf zog Rom sich hinter den Hadrianswall zurück; der freie Norden wurde sprichwörtlich.
„Sie schaffen eine Wüste und nennen es Frieden."Calgacus, nach Tacitus, Agricola 30 (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Kaledonier stehen für den freien keltischen Norden. Weiter mit den Briten und Silurern.

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