Das größte Volk Britanniens wurde von einer Königin regiert, deren folgenreichste Entscheidung ein Verrat war.
Die Briganten waren das größte keltische Volk Britanniens, ansässig im Norden Englands. Ihr weites Gebiet machte sie zu einem Schlüsselfaktor der römischen Eroberung.
An ihrer Spitze stand die Königin Cartimandua – eine der wenigen namentlich bekannten keltischen Herrscherinnen. Sie hielt als Klientelkönigin treu zu Rom.
Als der Widerstandskämpfer Caratacus bei ihr Zuflucht suchte, lieferte Cartimandua ihn an Rom aus – ein Verrat, der den britannischen Widerstand entscheidend schwächte. Später stürzte ein innerer Machtkampf ihr Reich; Rom griff ein und gliederte das Brigantenland ins Imperium ein.
„Cartimandua, Königin der Briganten, mächtig durch edle Abkunft."nach Tacitus, Historien 3 (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Briganten zeigen Roms Spiel mit keltischen Königreichen. Weiter mit den Silurern und Briten.

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