Ein Volk, ein Fürst – und zwei Königreiche auf beiden Seiten des Ärmelkanals: die Geschichte der Atrebaten.
Die Atrebaten waren ein belgisch-keltisches Volk im Norden Galliens, um das heutige Arras (dessen Name sich von ihnen ableitet).
Ihr Fürst Commius war zunächst Caesars Verbündeter und Vermittler in Britannien – wechselte dann aber im großen Aufstand 52 v. Chr. auf die Seite des Vercingetorix. Nach der Niederlage floh er über den Kanal.
In Südbritannien gründeten die Atrebaten unter Commius und seinen Nachfolgern ein eigenes Königreich (um Silchester/Calleva). So lebte der Name des gallischen Volkes auf der Insel weiter – ein seltener Fall eines Stammes auf beiden Seiten des Meeres.
„Commius, der bei den Atrebaten großes Ansehen genoss."nach Caesar, De Bello Gallico IV (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Atrebaten verbinden Gallien und Britannien. Weiter mit den Briten und Morinern.

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