Auf der großen Insel im Norden trotzten keltische Völker Rom – und eine Königin führte den blutigsten Aufstand, den die Provinz je sah.
Als Briten bezeichnet man die keltischen Völker der Insel Britannien – darunter Icener, Trinovanten, Catuvellaunen und viele mehr. Ab 43 n. Chr. eroberte Rom den Süden der Insel.
60/61 n. Chr. erhob sich die Icener-Königin Boudicca gegen römische Willkür. Ihr Heer verwüstete Camulodunum (Colchester), Londinium (London) und Verulamium – Zehntausende starben, bevor die Römer den Aufstand blutig niederschlugen.
Den Norden der Insel bezwang Rom nie ganz; der Hadrianswall markierte die Grenze. So blieb keltische Kultur besonders im Norden und Westen lange lebendig – anders als auf dem eroberten Festland.
„Sie war entschlossen, als Frau zu siegen oder zu sterben."Boudicca, nach Tacitus, Annalen 14 (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Briten zeigen den keltischen Widerstand auf der Insel. Weiter mit den Atrebaten und den keltischen Kriegern.

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