Sie beherrschten den Atlantikhandel mit hochseetüchtigen Segelschiffen – und lieferten Caesar 56 v. Chr. eine der ersten großen Seeschlachten der Geschichte.
Die Veneter waren ein keltisches Volk an der Südküste der Bretagne (Armorica). Anders als die meisten Gallier waren sie ein Seefahrervolk: Sie beherrschten den Handel über den Ärmelkanal bis nach Britannien.
Caesar beschreibt die venetischen Schiffe mit Bewunderung: hohe Eichenrümpfe, Ledersegel, gebaut für den rauen Atlantik – den flachen Ruderschiffen der Römer weit überlegen. Für den Sturm und die Brandung des offenen Meeres waren sie gemacht.
56 v. Chr. kam es zur Entscheidung. Die Römer gewannen mit einer List: Sie kappten mit Sicheln an langen Stangen das Tauwerk der venetischen Segel – die schweren Schiffe wurden manövrierunfähig. Als dann noch die Flaute einsetzte, waren sie verloren. Caesar strafte die Veneter hart.
„Ihre Schiffe waren so gebaut und gerüstet, dass unsere ihnen kaum etwas anhaben konnten."nach Caesar, De Bello Gallico III (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Veneter zeigen, dass die Kelten weit mehr als Landkrieger waren. Weiter mit den Arvernern und Häduern.

Die Arverner · Die Häduer · Die keltischen Krieger · Die Treverer · Die Helvetier.
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