Auf der kargen Hochebene Spaniens kämpfte ein Volk so hartnäckig gegen Rom, dass eine seiner Städte zum Sinnbild des Freiheitswillens wurde.
Die Keltiberer waren keltisch-iberische Völker der zentralspanischen Hochebene – eine Verschmelzung eingewanderter Kelten mit der einheimischen iberischen Bevölkerung.
Berühmt war ihr Eisen: Das keltiberische Schwert (Vorläufer des römischen gladius hispaniensis) und der Falcata galten als hervorragend. Rom übernahm keltiberische Waffentechnik in sein eigenes Heer.
Ihr Widerstand gipfelte in der Belagerung von Numantia (133 v. Chr.). Nach langer Blockade durch Scipio wählten viele Bewohner den Tod statt der Gefangenschaft. Numantia wurde zum spanischen Sinnbild für Freiheitswillen.
„Numantia, ohne Mauern und Türme, hielt Rom lange in Atem."frei nach Florus, Epitome (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
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