In der Poebene lag ein keltisches Machtzentrum, dessen Hauptstadt bis heute eine Weltstadt ist: Mailand.
Die Insubrer waren das mächtigste Keltenvolk der Poebene im heutigen Norditalien – Teil jener Kelten, die Rom als „Gallia cisalpina" (diesseitiges Gallien) bezeichnete.
Ihr Hauptort war Mediolanum – das heutige Mailand. Von hier aus beherrschten die Insubrer weite Teile Oberitaliens und verbündeten sich immer wieder mit anderen Kelten gegen Rom.
In den Gallierkriegen und im Zweiten Punischen Krieg standen die Insubrer gegen Rom, teils an Hannibals Seite. Nach ihrer Niederlage wurde Oberitalien römisch – doch der keltische Ursprung Mailands blieb.
„Die Insubrer waren der größte Stamm der Gallier in Italien."frei nach Polybios, Historien II (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
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