Ein Keltenvolk brachte Rom seine tiefste Demütigung bei – lange vor Caesar: Die Senonen plünderten 387 v. Chr. die Stadt am Tiber.
Die Senonen waren ein keltisches Volk, das ursprünglich in Gallien (um das heutige Sens) saß, dann aber – wie viele Kelten – nach Norditalien auswanderte, in die Gegend um Ancona (Ager Gallicus).
Unter ihrem Anführer Brennus schlugen die Senonen 387 v. Chr. ein römisches Heer an der Allia und nahmen Rom selbst ein – nur das Kapitol hielt stand. Der Legende nach warnten die heiligen Gänse der Juno die Verteidiger. Rom musste sich mit Gold freikaufen.
Als die Römer die Goldwaage als gefälscht rügten, soll Brennus sein Schwert in die Waagschale geworfen und gerufen haben: „Vae victis!" – „Wehe den Besiegten!" Der Satz wurde sprichwörtlich. Jahrhunderte später rieb Caesar die italischen Senonen im Zuge der Eroberung auf.
„Wehe den Besiegten!"Brennus, nach Livius, Ab urbe condita V (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Senonen zeigen, dass die Kelten lange vor den Germanen der Schrecken Roms waren. Weiter mit den Arvernern, Häduern und Boiern.

Die Arverner · Die Häduer · Die Boier · Die keltischen Krieger · Die Treverer.
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