Keine großen Tempel, sondern heilige Haine: So begegnet uns der germanische Glaube, und in den Mooren liegen bis heute seine Gaben.
Die Germanen bauten, anders als Griechen und Römer, kaum feste Tempel. Ihr Glaube lebte in der Landschaft: in heiligen Hainen, an Quellen, Seen und Mooren.
Tacitus beschreibt, dass die Germanen ihre Götter nicht in Mauern einschlossen, sondern Wälder und Haine weihten. Berühmt sind der Semnonenhain und der Hain der Naharvalen mit dem Alcis-Kult.
Geopfert wurden Tiere, Waffen und kostbare Dinge – oft in Gewässer und Moore versenkt. Die großen Waffen- und Heeresopfer (Nydam, Illerup, Ejsbøl) belegen das eindrucksvoll. Im Norden hieß das Opferfest später Blót, das Opferblut hlaut.
„Wälder und Haine weihen sie und benennen mit Götternamen jenes Verborgene."nach Tacitus, Germania 9 (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Opfer und Haine sind das Herz des germanischen Glaubens. Weiter mit dem Semnonenhain und der germanischen Religion.

Die germanische Religion · Der Hain der Semnonen · Die Moor-Heeresopfer · Nerthus – die Erdgöttin · Die Naharvalen.
Während anderswo ein rundlicher Mann mit Rentierschlitten anrückt, kommen in Island dreizehn Trolljungen vom Berg …
Weiterlesen →Ein Feuer in freier Natur, ein Trinkhorn, das reihum wandert, ein paar Worte an Götter und Ahnen, und am Ende ein …
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