In den Ostalpen schürften Kelten ein Eisen, das im ganzen Römerreich berühmt war, und schmiedeten daraus ein Königreich.
Die Tauriker (Taurisci) waren keltische Völker der Ostalpen, im Raum des heutigen Österreich und Slowenien. Sie bildeten den Kern des Königreichs Noricum.
Berühmt war ihr Eisen: Das ferrum Noricum galt als eines der besten der antiken Welt und war in Rom hochbegehrt – ideal für Klingen und Werkzeug. Der Handelsplatz auf dem Magdalensberg zeugt von diesem Reichtum.
Lange pflegte Noricum enge Handels- und Bündnisbeziehungen zu Rom, bis es um 15 v. Chr. friedlich ins Reich eingegliedert wurde. Die keltische Kultur lebte in der römischen Provinz noch lange fort.
„Härter als norisches Eisen."nach Horaz, Oden (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Tauriker führen in die keltische Welt der Alpen. Weiter mit den Vindelikern und Boiern.

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