Am äußersten Zipfel Britanniens lag ein Metall, ohne das die Bronzezeit nicht denkbar war, und ein Volk, das damit handelte.
Die Dumnonier (Dumnonii) waren ein keltisches Volk im äußersten Südwesten Britanniens – im heutigen Cornwall und Devon (dessen Name sich von ihnen ableitet).
Ihre Halbinsel war reich an Zinn – dem seltenen Metall, das Kupfer erst zu Bronze macht. Schon lange vor Rom lief von hier ein Fernhandel bis ins Mittelmeer; antike Autoren berichten von der Zinninsel „Ictis".
Weit im Westen gelegen, wurden die Dumnonier von Rom nur locker beherrscht. Keltische Sprache und Kultur hielten sich hier besonders lange – eine Brücke zur späteren kornischen Sprache.
„Die Bewohner der Landspitze Belerion … graben das Zinn und bereiten es kunstvoll auf."nach Diodor, Bibliotheke 5 (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Dumnonier führen ans westliche Ende der keltischen Welt. Weiter mit den Silurern und Venetern.

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