Aus einem losen Bund kleiner Rheinstämme wurde die Macht, die Gallien zu Frankreich und Germanien zum fränkischen Reich machte.
Die Franken waren kein einzelner Stamm, sondern ein Bund mehrerer germanischer Völker am rechten Niederrhein – darunter Sugambrer, Chamaven und Brukterer. Ihr Name taucht im 3. Jahrhundert auf und bedeutet wohl „die Kühnen/Freien".
Man unterschied vor allem die Salfranken (in Toxandrien/Niederlande) und die Rheinfranken um Köln. Rom nahm viele als Föderaten und Soldaten auf; fränkische Offiziere stiegen bis in höchste Ränge des spätrömischen Heeres.
Unter Chlodwig (Merowinger) wurden die Franken um 500 zur beherrschenden Macht: Sieg bei Zülpich, Taufe in Reims, Einigung Galliens. Aus dem Frankenreich gingen Frankreich und das deutsche Reichsgebiet hervor – unsere Region war sein Herzland.
„Die Franken haben ihren Namen von ihrer Wildheit/Kühnheit."nach Isidor von Sevilla, Etymologiae (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Franken sind der rote Faden unserer Heimatgeschichte. Weiter mit den Sugambrern und Chamaven.

Die Sugambrer · Die Chamaven · Die Ubier · Die Alemannen · Die Sachsen.
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