Neben Nemetern und Vangionen saß am Oberrhein ein dritter germanischer Stamm, den Rom als Grenzvolk ansiedelte – die Triboker.
Die Triboker (Triboci) waren ein germanischer Stamm am linken Oberrhein, im Raum des heutigen Elsass um Straßburg. Tacitus nennt sie zusammen mit Nemetern und Vangionen als germanische Rheinvölker.
Wie ihre Nachbarn wurden die Triboker in die römische Grenzordnung eingebunden und bildeten eine civitas. Straßburg (Argentorate) wurde ein wichtiges Legionslager und ziviles Zentrum am Rhein.
Die Triboker vervollständigen das Bild einer Rheingrenze, die keine Mauer war: germanische Stämme auf der „gallischen" Seite, romanisiert, aber ihrer Herkunft bewusst – genau wie bei Ubiern und Treverern.
„Die Vangionen, Triboker und Nemeter, ohne Zweifel Germanen, bewohnen das Rheinufer."nach Tacitus, Germania 28 (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Triboker gehören zur Rheingermanen-Trias. Weiter mit den Nemetern und Vangionen.

Die Nemeter · Die Vangionen · Die Ubier · Die Treverer · Die Sugambrer.
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