In vielen Büchern stehen die Pyritzer als eigener pommerscher Stamm, der schon im 9. Jahrhundert siebzig Burgen besaß. Die Quellenlage ist enger: Ein Name, der an Pyritz erinnert, steht nur in einer einzigen Liste, und selbst dort ist die Gleichsetzung umstritten. Sicher belegt sind dagegen ein Burgwall bei Pyrzyce, ein Burgbezirk im 12. Jahrhundert und eine Massentaufe im Juni 1124. Dieser Beitrag hält diese Ebenen auseinander.
Pyrzyce, deutsch Pyritz, liegt südöstlich von Stettin in Westpommern, im Gebiet zwischen den Flüsschen Ina (Ihna) und Płonia (Plöne). Die Menschen aus dieser Gegend nennt die polnische Literatur Pyrzyczanie, die ältere deutsche Literatur Pyritzer. Das Wort kann zweierlei meinen. Es kann eine Gruppe benennen, die sich als eigener Stamm verstand, vergleichbar den Polanen. Es kann aber auch einfach „die Leute vom Burgbezirk Pyritz“ bedeuten, also eine Bezeichnung nach dem Ort und seiner Verwaltung, wie sie im Mittelalter für viele Burgbezirke üblich war.
Welche der beiden Lesarten trägt, hängt an wenigen Quellen. Am Anfang steht eine lateinische Völkerliste des 9. Jahrhunderts. Es folgen Funde im Boden, die sich vorsichtiger lesen lassen als manche Heimatgeschichte. Und es folgen die Lebensbeschreibungen Ottos von Bamberg, die Pyritz im Jahr 1124 zum ersten Mal sicher als Ort nennen. Wer diese drei Ebenen vermischt, landet schnell bei einem Stamm, den es in dieser Form vielleicht nie gab.
Der Raum gehört zum großen Zusammenhang der Pomoranen, der Küstenslawen zwischen Oder und Weichsel. Dort sind auch Wolin und Stettin zu Hause, über die wir im Beitrag zu Wolin geschrieben haben. Pyritz liegt etwas weiter im Binnenland, an einer Stelle, die für die Mission des 12. Jahrhunderts eine besondere Rolle spielte.
Der einzige frühe Text, der als Beleg für einen Pyritzer Stamm herangezogen wird, ist der sogenannte Bayerische Geograph. Das ist ein knappes lateinisches Verzeichnis von Völkern und Burgbezirken nördlich der Donau, überliefert in der Handschrift Clm 560 der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Die Abschrift stammt wohl aus dem 10. Jahrhundert, die Vorlage ist älter. Bis in die 1980er-Jahre setzte man den Text meist um 844 an, später rückte die Forschung die Entstehung eher in die zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts, für den ersten Teil wird sogar ein Zeitpunkt um 889 bis 892 erwogen. Autor und Entstehungsort sind unbekannt.
In dieser Liste steht ein Eintrag Prissani mit der Angabe „70 civitates“. Das Wort civitas bedeutet in solchen Listen keine Stadt im modernen Sinn. Die Fachwelt streitet, ob befestigte Plätze oder Siedlungsbezirke gemeint sind. Siebzig ist eine hohe Zahl, mehr als bei vielen anderen Gruppen der Liste, und gerade deshalb hat sie die Phantasie früher Heimatforscher beflügelt.
Wer die Prissani mit Pyritz verbindet, tut das wegen der Namensähnlichkeit. Die polnische Literatur liest daraus Pyrzyczanie, und die englischsprachige Wikipedia führt einen eigenen Eintrag „Prissani“, der sie in der unteren Oderregion um Pyrzyce verortet. Dieser Eintrag räumt zugleich ein, dass der Bayerische Geograph die einzige schriftliche Erwähnung des Stammes ist. Die deutsche Wikipedia zum Bayerischen Geographen ist deutlicher: Die Identifikation der Prissani sei zweifelhaft. Genannt werden drei Möglichkeiten: die Prußen, die Leute von Pyritz oder ein Stamm, der nach dem San in Ostpolen benannt ist, mit slawisch pri für „bei“ oder „an“. Eine litauische Studie von Diego Ardoino (2017) bringt die Prissani dagegen mit den Prußen in Verbindung und sucht sie eher in Mähren; auch sie hält die Verbindung für unsicher. Und eine polnische Fachveranstaltung von 2023 vermerkt, dass die ältere Sprachforschung den Namen zwar als Pyrzyczanie las, neuere Deutungen ihn aber als „Leute der Küste“ verstehen.
Eine kleine Nebenfrage verdient eine Erwähnung, weil sie in Ortsgeschichten oft auftaucht. Die Stadtseite von Pyrzyce erwähnt Forscher des 19. Jahrhunderts, die den Ort schon bei „Viritium“ auf der Karte des Ptolemäus sehen wollten. Das ist eine Deutung, und sie gilt, wie die Stadtseite selbst einräumt, als unsicher. Die Stadtseite deutet außerdem den Namensstamm pir als altes slawisches Wort für Weizen. Das ist ebenfalls eine Deutung und kein Beleg.
Auf der Ebene der Archäologie ist die Lage greifbarer. Im südöstlichen Teil des heutigen Stadtgebietes von Pyrzyce liegt ein Burgwall (polnisch grodzisko), den die polnische Forschung als Hauptort der Gegend ansieht. Lange beschränkte man sich auf Oberflächenbegehungen und kleine Testschnitte. 2022 folgte eine zerstörungsfreie Untersuchung, die als sehr aussichtsreich beschrieben wird, und 2023 liefen Grabungen der Stettiner Abteilung des Instituts für Archäologie und Ethnologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften unter Andrzej Janowski. Die Funde, vor allem Keramik, sprechen nach den bisherigen Berichten für eine Nutzung vom 10. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Einzelne Scherben an der Oberfläche deuten auf einen Beginn schon im 9. Jahrhundert; die Berichte selbst behandeln das als unbestätigt.
Das ist für die Frage nach dem Stamm aufschlussreich. Ein Burgwall des 10. bis 13. Jahrhunderts ist ein Befund. Er zeigt, dass hier ein befestigter Ort bestand, der Menschen band und später in die herzogliche Verwaltung überging. Ob er im 9. Jahrhundert einer Gruppe mit eigenem Namen gehörte, die der Bayerische Geograph als Prissani aufführt, sagt er nicht. Die Veranstalter nennen als Hypothese, die Bewohner des Gebiets um Ina und Płonia seien eine frühmittelalterliche Gemeinschaft gewesen, die sich mit einem Stamm gleichsetzen ließe, und dieser Stamm könne die Prissani sein. Das steht ausdrücklich im Konjunktiv und gehört in die Rubrik moderne Deutung.
Das Bild, das der Boden bisher zeichnet, ist das einer Landschaft mit einem befestigten Zentrum, das später zum herzoglichen Burgbezirk wurde. Mehr lässt sich aus den veröffentlichten Berichten nicht ableiten; eine abschließende Grabungspublikation haben wir nicht geprüft.
Für die Zeit zwischen dem Bayerischen Geographen und der Mission fehlen schriftliche Quellen zu Pyritz fast völlig. Was man liest, sind spätere Zusammenfassungen, und sie widersprechen einander. Die englische Wikipedia zu Pyrzyce schreibt, das Gebiet sei um 967 unter Mieszko I. in den entstehenden polnischen Staat gekommen. Der Eintrag zu den Prissani sagt dagegen, Mieszko I. und Bolesław Chrobry hätten zwar Teile Pommerns unterworfen, aber nicht das untere Odergebiet; erst Bolesław III. Schiefmund habe die Gegend 1121/22 zusammen mit dem Herzogtum Pommern unter Wartislaw I. erobert. Beide Aussagen stehen im selben Online-Lexikon, und beide können nicht gleichzeitig stimmen. Wir geben die zweite weiter, weil sie zu den Missionsquellen passt, und kennzeichnen sie als Angabe aus Überblicksdarstellungen.
Wartislaw I. ist der Herzog, der in den Viten als Schlüsselfigur auftaucht und dessen Familie später das pommersche Herzogshaus der Greifen bildete. Nach den Überblicken waren in seinem Umfeld bereits Christen aufgewachsen. Die genaue Rechtsstellung von Pyritz gegenüber Herzog und polnischem Oberherrn lässt sich aus den uns zugänglichen Texten nicht sicher bestimmen. Sicher ist nur, dass die Viten es als „erstes Land Pommerns“ behandeln, wenn man von Süden kommt.
Über Ottos Reise besitzen wir drei Lebensbeschreibungen, die zwischen etwa einem Jahrzehnt und drei Jahrzehnten nach den Ereignissen entstanden. Die Vita des anonymen Mönchs aus dem Kloster Prüfening bei Regensburg gilt in der heutigen Forschung meist als die älteste; die ältere englische Übersetzung von Charles Robinson (1920) hält sie dagegen für jünger als die beiden anderen und meint, sie bringe kaum Neues. Die Datierung ist also bis heute Streitpunkt, und wir legen uns nicht fest. Der Mönch Ebo schrieb nach der Einleitung bei Robinson wahrscheinlich um 1151; er hat Otto selbst nicht gekannt, beruft sich aber auf dessen Begleiter Udalrich. Herbord, Mönch auf dem Michelsberg in Bamberg, schrieb um 1158 einen Dialog, dessen zweites Buch weitgehend eigenständig ist und die Reise von 1124/25 erzählt. Er hat Otto ebenfalls nie gesehen.
Das ist wichtig, wenn man den Quellen etwas entnehmen will. Alle drei Texte sind hagiographisch: Sie wollen einen Heiligen zeigen, Otto wurde 1189 kanonisiert, und das prägt, was erzählt und wie es erzählt wird. Zugleich nennen sie Orte, Wege und Namen so konkret, dass die Forschung sie als wichtigste Zeugnisse für Pommern im 12. Jahrhundert nutzt. Für Pyritz sind wir im Folgenden auf Herbord angewiesen, den wir in der englischen Fassung von Robinson gelesen haben; Ebo und die Prüfeninger Vita haben wir an dieser Stelle nicht am Text geprüft.
Der Auftrag kam von Herzog Bolesław III. von Polen. Nach der Überblicksdarstellung brach Otto im Frühjahr 1124 aus Gnesen auf, begleitet von Geistlichen aus seinem Bistum, Dienern und einer polnischen Schutztruppe unter Paweł, dem Kastellan von Santok (Zantoch). In Santok, an der Mündung der Netze in die Warthe, wurde er wohl von Wartislaw empfangen. Die englische Wikipedia nennt 20 Geistliche und 60 Bewaffnete; das übernehmen wir als Angabe aus einer Überblicksdarstellung. Der Weg führte in das erste pommersche Gebiet jenseits der Grenze, und das war Pyritz.
Am dritten Tag kam er nach Piriscus, der ersten Stadt Pommerns, und ermahnte die Bürger, den Glauben anzunehmen.Herbord, Dialogus de vita Ottonis, Buch II, Kap. 5; sinngemäße eigene Wiedergabe nach der englischen Übersetzung von C. H. Robinson (1920), kein wörtliches Zitat, Wortlaut am lateinischen Text vor Veröffentlichung zu prüfen
Nach Herbord ging die Sache nicht glatt. Die Bürger lehnten zunächst ab und zwangen den Gottesmann, weiterzuziehen; sie erklärten, ein neues Gesetz könnten sie nicht ohne Beratung mit ihren Anführern annehmen. Später lagerte die Reisegesellschaft vor der Burg „Pyrissa“, und der Herzog überließ sie dort ihrem Weg. An einem heidnischen Festtag sollen sich rund 4.000 Männer im Lager versammelt haben. Die Boten des Bischofs, unter ihnen Paulicius, drängten zur Eile und redeten den Versammelten zu, und schließlich beschloss man gemeinsam, den christlichen Glauben anzunehmen. Der Bischof und seine Priester unterwiesen die Menschen sieben Tage lang, dazu wurde ein dreitägiges Fasten angesetzt. Für die Taufe wurden drei Taufstellen errichtet, und die Gruppe blieb etwa zwanzig Tage am Ort.
Ein polnischer Konferenzbericht von 2023 weist darauf hin, dass nach den Biographen zwar rund 4.000 Menschen versammelt waren, die eigentliche Entscheidung aber in einem Rat der Ältesten fiel und nicht in der Menge. Das ist eine lesenswerte Beobachtung, denn sie zeigt eine politische Struktur: Die Versammlung hatte Zuhörer, aber Entscheider waren Wenige. Das passt zu einem Burgbezirk, in dem Anführer die Bindung an die Gemeinschaft hielten, und es ist kein Hinweis auf einen Stammesverband mit eigener Verfassung. Die Deutung bleibt unsere Folgerung, nicht die der Quellen.
Wie viele Menschen tatsächlich getauft wurden, ist unklar. Robinson verzeichnet in der Einleitung für Ebo etwa 7.000 Getaufte nach nur zwanzig Tagen Vorbereitung, vermerkt in einer Fußnote zu Herbord aber auch, die Vita Ebonis lese an einer Stelle „etwa 500“. Die Zahlen widersprechen sich, und wir konnten nicht klären, auf welche Stelle sich jeweils welche Angabe bezieht. Mittelalterliche Zahlen in Missionsberichten sind ohnehin Schätzungen mit erzählerischer Absicht. Wir halten daher fest: Es gab eine Taufe in größerem Maßstab, ihre Zahl ist nicht gesichert.
Die Datierung nennt die englische Wikipedia: Ankunft in Pyritz am 8. Juni 1124, erste Taufen am 18. oder 19. Juni. Da diese Tage mit der Reisedauer in den Viten nicht ohne Weiteres zusammenpassen, stehen sie hier als Angabe aus einer Überblicksdarstellung, nicht als Befund. In Pyrzyce verband man die Konferenz von 2023 mit dem Gedenken an 900 Jahre Taufe Pommerns; Otto gilt als Patron der Stadt, und eine „Heilige Quelle“ (Święta Studnia) soll an den Ort der Massentaufe erinnern. Ob die Quelle tatsächlich der damaligen Taufstelle entspricht, ist eine Überlieferung der Stadt, keine Grabungstatsache.
Noch ein Detail aus Herbords Bericht lohnt sich. Nach der Taufe wandte sich Otto an die Neugetauften und bat sie, einige ihrer Kinder zu stellen, die zu Priestern ausgebildet werden könnten, Männer, die die eigene Sprache sprächen und Latein verstünden, so gibt es Robinson wieder. Zugleich merkt Robinson an, eine Ausbildung einheimischer Geistlicher sei danach nicht belegt. Das ist ein Hinweis auf die Grenzen der Mission: Sie war schnell, aber dünn. Aus den Viten lässt sich daher kaum ableiten, wie tief der Glaube in Pyritz wirklich wurzelte.
Nach 1124 gehörte Pyritz zum herzoglichen Pommern und wurde Sitz einer Kastellanei. Die städtische Geschichtsseite spricht von einer Kastellanei im 12. und 13. Jahrhundert, später von einer „Landvogtei“ (polnisch wójtostwo krajowe). Das Wort Kastellanei bezeichnet einen Verwaltungsbezirk um eine Burg, der von einem herzoglichen Beamten, dem Kastellan, geführt wurde. Für viele Räume im Ostseeraum ist das die Form, in der man die Gegend des 12. Jahrhunderts am besten fassen kann. Das ist genau der Punkt, der die Bezeichnung „Pyritzer“ erklärt: Ein Burgbezirk braucht Bewohner, die man nach ihm benennt.
Die Stadt in ihrer späteren Gestalt ist eine Gründung des 13. Jahrhunderts. Die städtische Geschichtsseite setzt um 1230 bis 1240 die Anlage einer neuen, ovalen Stadt mit zwei Hauptstraßen und einem zentralen Markt neben dem alten Burgwall an, besiedelt auch von deutschen Kolonisten, und nennt 1263 als Jahr, in dem Herzog Barnim I. Handwerksrechte nach Stettiner Recht verlieh. Die deutsche Wikipedia nennt für 1263 dagegen das Magdeburger Stadtrecht. Beide Angaben stehen nebeneinander, und wir konnten sie nicht an der Urkunde abgleichen; sie schließen einander nicht zwingend aus, weil sich Handwerksprivilegien und Stadtrecht unterscheiden. Die englische Wikipedia verzeichnet eine herzogliche Münzstätte seit 1248. Ein Augustinerinnenkloster wird 1256 genannt, die Marienkirche der Schmerzensmutter wird um 1260 in Backstein angesetzt, ein Franziskanerkloster ist 1281 belegt, und bis 1301 war der Mauerring mit Türmen und Toren fertiggestellt.
Mit der Stadt tritt eine neue Sprache auf. Die deutsche Besiedlung des 13. Jahrhunderts überlagert die slawische Bevölkerung, und die Bezeichnung Pyritzer verlagert sich von den Burgleuten auf die Bürger der Stadt. Wie sich die slawische Bevölkerung im Umland weiterentwickelte, geben unsere Quellen nicht her, und wir ziehen keine Linie zu späteren Gruppen wie den Kaschuben.
Wer sich die Karte ansieht, versteht, warum der Ort in den Quellen so früh auftaucht. Im Süden führt der Weg über Santok in das Warthe-Netze-Gebiet, in dem die Polen ihren Stützpunkt hatten. Westlich der Oder lagen die Länder der Lutizen, im Norden die Küste mit Stettin und Wolin. Pyritz saß an der Nahtstelle zwischen dem polnischen Einflussgebiet und den Pomoranen. Das war ein Grund für Bolesław III., die Mission genau hier beginnen zu lassen, und es ist eine Deutung, die zu den Viten passt, ohne dort wörtlich zu stehen. Auch für die Lebuser, die südlich an der Oder saßen, war dies ein Berührungsraum, mehr dazu steht im Beitrag über die Lebuser.
Setzt man die Befunde zusammen, entsteht ein nüchternes Bild. Sicher ist ein Burgwall bei Pyrzyce, der nach den bisherigen Keramikfunden vom 10. bis ins 13. Jahrhundert genutzt wurde. Sicher ist ein Ort Pyritz, der in den Viten von 1124 als erste Station der Mission in Pommern erscheint. Sicher ist ein herzoglicher Burgbezirk im 12. und 13. Jahrhundert. Ein Stamm namens Pyritzer, der sich selbst so nannte, ist dagegen in keiner Quelle belegt. Der Name Prissani im Bayerischen Geographen kann Pyritz meinen, kann aber auch ganz andere Gruppen bezeichnen; die Fachwelt ist sich nicht einig. Wer sagt, die Pyritzer seien ein Stamm mit siebzig Burgen gewesen, setzt eine Hypothese als Tatsache.
Plausibel, aber nicht bewiesen ist ein vorsichtigerer Ablauf: Im 9. oder 10. Jahrhundert entstand an der Ina und der Płonia ein befestigtes Zentrum. Ob dessen Bewohner einen Namen trugen, der später im Bayerischen Geographen auftauchte, bleibt offen. Im 12. Jahrhundert war der Ort jedenfalls Mittelpunkt eines Burgbezirks, und von hier aus lässt sich die Bezeichnung Pyritzer sicher erklären.

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