Wo heute Belgrad liegt, herrschte einst ein keltisches Volk, das den halben Balkan das Fürchten lehrte.
Die Skordisker (Scordisci) waren ein keltisches Volk am Zusammenfluss von Save und Donau, im Raum des heutigen Belgrad (antik Singidunum).
Sie gingen aus dem großen keltischen Balkanzug des 3. Jahrhunderts v. Chr. hervor – jener Bewegung, die auch die Galater nach Kleinasien brachte. Am Donauknie bauten die Skordisker eine mächtige Stellung auf.
Über zwei Jahrhunderte führten die Skordisker Krieg gegen ihre Nachbarn und gegen Rom, mit wechselndem Glück. Schließlich zerrieben sie sich zwischen Dakern und Römern; ihr Gebiet wurde römisch. Sie zeigen, wie weit die keltische Welt nach Südosten reichte.
„Die Skordisker galten lange als die mächtigsten und wildesten am unteren Donaulauf."frei nach antiker Überlieferung (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Die Skordisker führen an den keltischen Balkan. Weiter mit den Galatern und Boiern.

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