Blog / Geschichte & Funde
Aus dem Wissensarchiv

Die Burer: Ein Suebenvolk zwischen den Fronten

Geschichte & Funde Die Burer: Ein Suebenvolk zwischen den Fronten Am Rand der Karpaten saß ein Volk, dessen Sprache es zu den Sueben stellte, und dessen Politik es zwischen Rom und die Nachbarn brachte.

Die Burer (Buri) waren ein germanisches Volk im Karpatenraum. Tacitus stellt sie durch ihre Sprache und Sitten ausdrücklich zu den Sueben.

Nachbarn der Lugier

Ihr Gebiet grenzte an das der Lugier und der Cotiner. Damit lagen die Burer in einer dicht gemischten Grenzregion, in der germanische, keltische und sarmatische Welten aufeinandertrafen.

In den Markomannenkriegen

Während der Markomannenkriege Mark Aurels traten die Burer in römische Quellen: Sie verhandelten mit Rom, forderten Unterstützung und wollten sich nur auf einen Feldzug einlassen, wenn Rom mitzog. Ein kleines Volk, das kühl seine Interessen abwog.

„Die Burer geben durch Sprache und Sitte zu erkennen, dass sie Sueben sind."nach Tacitus, Germania 43 (gemeinfrei, eigene Übersetzung)
Was belegt ist: Burer als suebisches Volk (Tacitus, Germania 43) und ihre Verhandlungen mit Rom in den Markomannenkriegen (Cassius Dio).
Was Deutung ist: Über die innere Ordnung der Burer wissen wir kaum etwas; die Quellen sind schlaglichtartig. „Suebisch" ist hier eine Sprach- und Kulturzuweisung, kein festes Stammesetikett.

Die Burer gehören zur bunten Grenzwelt der Karpaten. Weiter mit den Cotinern und Markomannen.

Glanz & Gravur
Aus unserer Manufaktur: germanische Motive auf Naturschiefer, lasergraviert. Im Shop →

Weiterlesen bei uns

Die Cotiner & Oser · Die Lugier · Die Markomannen · Die Quaden · Die Semnonen.

Quellen & Literatur

Zum Shop Mehr Beiträge

Mehr aus der Geschichte & Funde

Alle Geschichte & Funde-Artikel →

Die Cadurker: Das letzte Gefecht Galliens

Weiterlesen →

Die Kaledonier: Freiheit hinter dem Wall

Weiterlesen →

Die Carnuten: Das heilige Herz Galliens

Weiterlesen →

Die Catuvellaunen: Könige vor der Eroberung

Weiterlesen →