Ein Gott, der alles konnte – Schmied, Krieger, Dichter, Heiler und Zauberer in einem: Lugh gehört zu den strahlendsten Gestalten der keltischen Götterwelt. Sein Name lebt bis heute in Städtenamen und einem Erntefest.
Lugh (irisch Lug, walisisch Lleu, gallisch Lugus) war einer der bedeutendsten Götter der keltischen Welt. Sein Beiname Lámfada („der mit dem langen Arm") und Samildánach („Meister aller Künste") beschreiben ihn treffend: In den irischen Sagen wird er in Tara nur eingelassen, weil er nicht eine, sondern alle Fertigkeiten zugleich beherrscht.
Lugh vereint, was andere Götter aufteilen: Handwerk, Krieg, Dichtung, Heilkunst, Magie. In der irischen Erzählung von der Schlacht von Mag Tuired führt er die Túatha Dé Danann gegen die dämonischen Fomori und erschlägt seinen eigenen Großvater Balor mit dem tödlichen Auge. Er ist Lichtgestalt und Kriegsherr zugleich.
Auf dem Festland war Lugus so wichtig, dass Caesar den keltischen „Merkur" – den er als meistverehrten Gott Galliens nennt – wahrscheinlich auf ihn bezog. Sein Name steckt in vielen Ortsnamen: Lugdunum („Burg des Lugus") wurde zu Lyon, ebenso Leiden, Laon und weitere. Ein Gott, dessen Spuren quer durch Europa führen.
Nach ihm ist eines der vier großen keltischen Feste benannt: Lughnasadh (Anfang August), das Erntedank- und Versammlungsfest. Lugh selbst soll es zu Ehren seiner Ziehmutter Tailtiu gestiftet haben. Damit gehört er auch in den Jahreskreis der Kelten.
„Verstand bedarf, wer weit reist; daheim ist alles leicht."Hávamál 5, nach Karl Simrock 1851 (gemeinfrei)
Lugh ist einer der größten Götter der irisch-keltischen Mythologie. Sein Beiname Samildánach bedeutet „der viele Künste Beherrschende" – er ist Krieger, Handwerker, Dichter, Zauberer und Anführer zugleich, ein Gott von unübertroffener Vielseitigkeit.
In der großen Sage Cath Maige Tuired führt Lugh die Götter (Túatha Dé Danann) in die Schlacht gegen die dämonischen Fomori. Ihr König ist sein eigener Großvater Balor mit dem tödlichen Blick – den Lugh mit einem Schleuderstein besiegt.
Lugh entspricht dem festlandkeltischen Gott Lugus, der in ganz Gallien verehrt wurde. Städte wie Lyon (Lugdunum, „Festung des Lugus") und Laon tragen seinen Namen – ein Gott, der die ganze keltische Welt verband.
Nach Lugh ist das Erntefest Lughnasadh (1. August) benannt, das er der Sage nach zu Ehren seiner Ziehmutter Tailtiu stiftete. Es war Zeit der Märkte, Wettkämpfe und des ersten Getreides.
Lugh ist der glänzende Allkönner der keltischen Götterwelt – ein Gott, dessen Name von Irland bis Lyon reicht. Mehr im Überblick Keltische Religion.

Die keltische Religion · Taranis · Teutates · Die Druiden · Cernunnos.
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