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Die frühen Tschechen und Böhmen – vom Land der Boier zum Reich der Přemysliden

Geschichte & Funde Die frühen Tschechen und Böhmen – vom Land der Boier zum Reich der Přemysliden Kaum ein Land Mitteleuropas trägt einen so schiefen Namen wie Böhmen: Es heißt nach einem keltischen Volk, das längst fort war, als die Menschen einzogen, die wir heute Tschechen nennen. Dazwischen liegen germanische Könige, ein fränkischer Kaufmann, der zum Slawenkönig wurde, vierzehn Fürsten am Taufbecken und ein Brudermord, dessen Jahr die Forschung bis heute nicht sicher kennt. Eine Spurensuche zwischen harten Quellen und schöner Sage.

Böhmen ist ein Kessel: ringsum Gebirge, in der Mitte fruchtbares Land, durchzogen von Moldau und Elbe. Solche Landschaften wechseln ihre Bewohner nicht leicht – und doch hat dieser Kessel im ersten Jahrtausend gleich mehrfach die Sprache gewechselt. Wer die Frühgeschichte der Tschechen erzählen will, muss deshalb sauber trennen: zwischen dem, was in zeitgenössischen Quellen steht, dem, was der Spaten zeigt, und dem, was erst Jahrhunderte später als Gründungssage aufgeschrieben wurde. Genau an dieser Trennung entscheidet sich, ob eine Geschichte Geschichte bleibt oder zum Nationalmärchen wird.

Ein Land, das nach einem verschwundenen Volk heißt

Der Name Böhmen geht auf die keltischen Boier zurück. Antike Autoren – Strabon und Velleius Paterculus um die Zeitenwende, später Tacitus – kennen das Gebiet als Boiohaemum, also „Heim der Boier“. Sprachlich ist das eine Mischbildung: ein keltischer Volksname und das germanische Wort für Heim (*haima). Genau diese Zusammensetzung verrät, dass nicht die Boier selbst diesen Namen prägten, sondern germanischsprachige Nachbarn, die das Land nach seinen früheren Bewohnern benannten.

Tacitus formuliert in der Germania den entscheidenden Punkt selbst: Der Name des Landes habe sich gehalten, obwohl die Bevölkerung längst gewechselt hatte. Damit ist der wichtigste Warnhinweis dieses ganzen Themas schon in der Antike ausgesprochen. Landesnamen sind zäher als Völker. Wer aus dem Wort Bohemia auf keltische Wurzeln der Tschechen schließt, verwechselt eine geografische Etikette mit einer Abstammung. Mehr zu diesem keltischen Großverband steht in unserem Beitrag über die Boier.

Seite aus einer Handschrift der Chronica Boemorum des Cosmas von Prag
Eine Seite aus einer Handschrift der Chronica Boemorum des Cosmas von Prag – hier sind im Text die Namen Devin, Wsegrad und Lubosse (Libuše) zu erkennen. Die Chronik entstand rund 400 Jahre nach den Ereignissen, die sie für die Frühzeit schildert. Gemeinfrei (Wikimedia Commons).

Marbod und das erste Reich im Kessel

Wer die Boier verdrängte, waren germanische Gruppen, allen voran die Markomannen. Um 9 v. Chr. führte sie ihr König Marbod in den böhmischen Raum und baute dort etwas auf, das die Römer als echte Machtkonkurrenz empfanden: ein Königtum mit stehendem Heer, Bündnispartnern und diplomatischem Gewicht.

Im Jahr 6 n. Chr. sollte Tiberius mit einem gewaltigen Aufgebot – die Überlieferung spricht von zwölf Legionen – dieses Reich zerschlagen. Der Aufstand in Illyrien zwang Rom zum Abbruch und zu einem Vertrag, der Marbod als König anerkannte. Sein Ende kam nicht durch Rom: 17 n. Chr. kämpfte er unentschieden gegen Arminius, 19 n. Chr. stürzte ihn der markomannische Adlige Catualda. Marbod floh nach Italien und starb 37 n. Chr. in Ravenna. Verwandte Gruppen wie die Quaden blieben noch Jahrhunderte an der Donau bedeutend.

Der große Wechsel: Germanen gehen, Slawen kommen

Nach Marbod bleibt Böhmen germanisch besiedelt – archäologisch reichen entsprechende Funde bis tief ins 6. Jahrhundert, ein Teil davon wird mit den Langobarden verbunden. Im Lauf des 6. Jahrhunderts wird das Prager Becken dann weitgehend geräumt: Die Langobarden ziehen nach Süden, andere Gruppen folgen der allgemeinen Bewegung der Völkerwanderungszeit.

In dieses dünn besiedelte Land wandern slawischsprachige Gruppen ein. Der tschechische Mediävist Dušan Třeštík rekonstruierte einen Weg durch die Mährische Pforte, um 530 nach Ostböhmen und von dort entlang Elbe und Moldau weiter ins Landesinnere. Wichtig ist die Vorsicht: Es gibt kein Datum, kein Ereignis, keine Landnahme mit Jahreszahl. Ob wir es überhaupt mit einer großen Wanderung zu tun haben oder eher mit einer allmählichen Ausbreitung von Sprache, Lebensweise und Sachkultur, ist bis heute eine offene Forschungsfrage.

Was der Boden erzählt: Keramik vom Prager Typ

Das archäologische Leitfossil dieser Zeit ist die sogenannte Prager-Typ-Keramik: handgeformte, unverzierte Töpfe mit schmalem Boden und geschwungenem Profil, klassisch datiert in die Zeit von etwa 540 bis 680. Ein Radiokohlenstoffdatum aus Běchovice bei Prag liegt bei 525 mit erheblicher Schwankungsbreite – früh, aber eben nicht taggenau.

Dazu gehören kleine, unbefestigte Dörfer von etwa acht bis zwanzig Gehöften, angelegt an Wasserläufen, mit eingetieften Grubenhäusern und Steinöfen. Erst später, im 8. und 9. Jahrhundert, entsteht das Netz der Burgwälle – Holz-Erde-Befestigungen, die zugleich Herrschaftssitz, Speicher und Schutzraum sind. Auch hier gilt Quellenkritik: Ein Topftyp ist kein Volk. Die Gleichsetzung von Prager Keramik und Slawen ist eine Arbeitshypothese, die in der Forschung seit Jahren kritisch diskutiert wird.

Samo – ein fränkischer Kaufmann als König der Slawen

Die erste Person, die im slawischen Mitteleuropa greifbar wird, verdanken wir einer einzigen Quelle: der um 660 entstandenen Chronik des sogenannten Fredegar. Alle späteren Berichte hängen von ihr ab. Fredegar nennt Samo einen Franken von Geburt aus dem pagus Senonagus – ob damit Sens in Frankreich oder Soignies in Belgien gemeint ist, bleibt strittig.

Samo zog demnach im vierzigsten Jahr Chlothars II., also 623/624, zu den Slawen, kämpfte erfolgreich gegen die Awaren und wurde zum Anführer gewählt; er habe 35 Jahre regiert, bis 658. Dass die Datierung genau stimmt, bezweifeln viele Forscher: Ein Aufstand nach der gescheiterten Awarenbelagerung Konstantinopels 626 wäre plausibler. Den Königstitel trägt Samo erst in den Gesta Dagoberti des 9. Jahrhunderts. Zu seinem Verband gehörten böhmische Gruppen und – nach dem Sieg über die Franken – auch die Sorben unter Dervan; ob auch die Karantanen dazuzählten, hängt an einer viel späteren Salzburger Schrift und bleibt umstritten.

Wogastisburg – der berühmteste Sieg an einem unbekannten Ort

631 oder 632 zog König Dagobert I. mit drei Heeren gegen Samo: Alamannen, Langobarden und das austrasische Hauptheer. Die beiden ersten hatten Erfolg, das Hauptheer wurde nach dreitägigem Kampf an einem Ort namens Wogastisburg vernichtend geschlagen; die Franken ließen Waffen und Ausrüstung zurück. Danach wechselte der Sorbenfürst Dervan die Seite, und slawische Züge nach Thüringen folgten.

Wo Wogastisburg lag, weiß niemand. Fredegar gibt keine geografische Angabe. Vorgeschlagen wurden unter anderem der Rubín bei Podbořany und der Úhošť bei Kadaň in Böhmen, der Staffelberg und Burk bei Forchheim in Oberfranken sowie Bratislava, Trenčín und weitere Plätze – meist gestützt auf Namensähnlichkeiten. Kein Vorschlag ist beweisbar; es ist sogar denkbar, dass mit dem Namen nur ein befestigtes Feldlager gemeint war. Nach Samos Tod 658 zerfällt der Verband; seine Söhne erbten den Titel nicht.

Zwischen Karolingern und Mähren

Im 8. und 9. Jahrhundert rückt Böhmen in den Schatten des Frankenreiches. 791 marschiert ein Teil von Karls des Großen Heer auf dem Weg gegen die Awaren durch das Land. 805 führt Karl der Jüngere einen Feldzug, bei dem laut den Reichsannalen ein Anführer namens Lecho fällt; 806 folgt der nächste Schlag. 822 erscheinen böhmische Gesandte mit Geschenken auf der Reichsversammlung in Frankfurt.

Der sogenannte Bayerische Geograph verzeichnet in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts Beheimare mit fünfzehn civitates. Politisch ist Böhmen in dieser Zeit kein Staat, sondern eine Landschaft mit mehreren Fürsten, die mal gemeinsam, mal gegeneinander handeln – zwischen dem Ostfrankenreich und dem aufstrebenden Großmähren. 872 besiegt ein fränkisches Heer sechs böhmische duces; einer von ihnen heißt Goriwei.

845: Vierzehn Fürsten lassen sich taufen

Das schärfste Schlaglicht auf diese Fürstenwelt werfen die Fuldaer Annalen. Sie berichten, dass im Jahr 845 vierzehn böhmische Anführer – duces Boemanorum – mit ihren Leuten zu Ludwig dem Deutschen nach Regensburg kamen und die Taufe empfingen. Der Termin lag in der Oktav von Epiphanias, also im Januar.

Ludwig nahm vierzehn von den Fürsten der Böhmen samt ihren Leuten auf, die nach der christlichen Religion verlangten, und ließ sie in der Oktav des Epiphaniasfestes taufen.Fuldaer Annalen zum Jahr 845, sinngemäße eigene Übersetzung nach der lateinischen Vorlage

Was hier wie ein Missionserfolg klingt, war zugleich ein politischer Akt: Taufe bedeutete Unterordnung. Sie hielt nicht lange. Schon 846 gerät ein fränkisches Heer auf dem Rückweg aus Mähren in Böhmen in schwere Bedrängnis, 847, 848 und 849 folgen weitere Feldzüge – der letzte endet für die Franken in einem Debakel. Die vierzehn Namen selbst nennt die Quelle nicht.

Bořivoj – der erste greifbare Přemyslide

Mit Bořivoj I. betritt um 870 der erste historisch fassbare Herrscher aus dem Geschlecht der Přemysliden die Bühne; er ist mit einiger Wahrscheinlichkeit mit dem 872 genannten Goriwei identisch. Die Legenden berichten, er und seine Frau Ludmila seien im Umfeld des mährischen Hofes von Method getauft worden – meist angesetzt um 883/884, im Zusammenhang mit Svatopluks Zugriff auf Böhmen.

Hier ist Vorsicht Pflicht: Die Hauptquelle, die sogenannte Legenda Christiani, entstand frühestens in den 990er Jahren, also gut hundert Jahre nach dem Ereignis, und ihre Datierung war jahrhundertelang umstritten. Ein zeitgenössischer Bericht über Bořivojs Taufe existiert nicht. Gesichert ist dagegen der bauliche Befund: Bořivoj residierte zunächst auf dem Burgwall Levý Hradec nordwestlich von Prag, wo die erste Kirche des Landes entstand, geweiht dem heiligen Klemens. 895 erscheinen sein Sohn Spytihněv und ein Fürst Witizla in Regensburg vor König Arnulf und lösen sich damit von Mähren.

Prag: Burg, Vyšehrad und ein Markt aus Stein und Kalk

Um 880 wird auf dem Bergsporn über der Moldau die Prager Burg angelegt – zunächst Graben und Holz-Erde-Wall, bald Herrschaftssitz und kirchliches Zentrum zugleich. Im 10. Jahrhundert kommt auf dem anderen Ufer der Vyšehrad hinzu, jene Burg, die in der Sage mit Libuše verbunden wird und in der Přemyslidenzeit unter anderem als Münzstätte diente.

Wie wichtig Prag damals schon war, verrät ein Außenstehender: Der jüdische Kaufmann und Diplomat Ibrahim ibn Yaqub aus Tortosa beschreibt um 965/966 die Stadt als aus Stein und Kalk erbaut und als bedeutendsten Handelsplatz der Region; Rus und Slawen kämen aus Krakau dorthin, ebenso muslimische, türkische und jüdische Kaufleute. Auch dieser Text ist nur mittelbar überliefert – er steckt in den Werken späterer arabischer Geografen –, weshalb man den genauen Wortlaut zurückhaltend behandeln sollte. Die Handelsrichtung nach Osten verbindet Böhmen mit derselben Fernhandelswelt, in der auch die Kiewer Rus groß wurde.

Wenzel und Boleslav – ein Brudermord mit unsicherem Datum

921 wird Fürstin Ludmila auf ihrer Burg Tetín erdrosselt; die Überlieferung macht ihre Schwiegertochter Drahomíra dafür verantwortlich. Ihr Enkel Wenzel (Václav) regiert als christlicher Fürst zwischen fränkischem Druck und innerem Widerstand – und wird auf Einladung seines Bruders Boleslav I. an einem 28. September erschlagen, in dem Ort, der später Stará Boleslav heißt.

Nur: In welchem Jahr? Die Quellen erlauben 929 ebenso wie 935; in beiden Jahren fiel der 28. September auf einen Montag, was die doppelte Überlieferung erklären könnte. Selbst die Rolle des Bruders ist unscharf – ob Boleslav selbst zuschlug oder den Mord nur geschehen ließ, ist offen. Was folgte, ist dagegen eindeutig: Wenzel wurde zum Landespatron, seine Legenden gehören zu den ältesten Texten des Landes, und in einer altkirchenslawischen Wenzelslegende des 10. Jahrhunderts erscheint erstmals der Name der Tschechen.

Bistum Prag, Adalbert und das Blut von Libice

973 erhält Prag ein eigenes Bistum, unterstellt dem Erzbistum Mainz – ein Schlüsseldatum, weil das Land damit kirchlich organisiert und zugleich fest in die westliche Kirchenordnung eingebunden wird. Zweiter Bischof wird 982/983 Adalbert, tschechisch Vojtěch, geboren um 956 in Libice.

Er entstammte den Slavníkiden, einer konkurrierenden Fürstenfamilie, die eigene Münzen prägte – ein deutliches Zeichen für Rang und Eigenständigkeit. Am 28. September 995 löschten Gefolgsleute Boleslavs II. die Familie in Libice fast vollständig aus; nur wenige, darunter Adalbert selbst, überlebten, weil sie außer Landes waren. Adalbert ging in die Mission und wurde am 23. April 997 im Prussenland erschlagen. Sein Grab in Gnesen wurde zum Anker der Christianisierung im Osten und verband Böhmen mit dem Aufstieg der Polanen.

Libuše, Přemysl und der Urvater Čech – was Cosmas wirklich schrieb

Und die berühmte Gründungssage? Sie steht in der Chronica Boemorum des Cosmas von Prag, geschrieben zwischen etwa 1119 und 1125: der Richter Krok, seine Tochter Libuše, ihre Weissagung und die Heirat mit Přemysl, dem Pflüger, aus dem das Fürstenhaus hervorgeht. Cosmas ist ein hervorragender Chronist für seine eigene Zeit – aber für das 7. oder 8. Jahrhundert ist er Literatur, keine Quelle. Zwischen den Ereignissen und der Niederschrift liegen rund fünfhundert Jahre.

Bemerkenswert ist ein Detail, das oft untergeht: Bei Cosmas heißt der Ahnherr, der sein Volk in das leere Land am Berg Říp führt, Bohemus – der Vater Böhmen. Der Urvater Čech erscheint erst rund zweihundert Jahre später, um 1310, in der Chronik des sogenannten Dalimil. Der Name des Stammvaters ist also jünger als die Sage selbst. Wer solche Geschichten heute in Holz oder Schiefer graviert, sollte sie deshalb so erzählen, wie sie sind: als kraftvolle Literatur des Mittelalters, nicht als Frühgeschichte. Genau darauf achten wir in unserer Werkstatt in Alsdorf, wenn wir Motive und Sprüche lasergravieren – belegte Geschichte und schöne Sage bleiben unterscheidbar.

Beleg: Der Landesname geht über Boiohaemum auf die keltischen Boier zurück (Strabon, Velleius Paterculus, Tacitus). Marbods Markomannenreich in Böhmen ist bei Velleius und Tacitus bezeugt; sein Sturz 19 n. Chr. und der Tod in Ravenna 37 n. Chr. bei Tacitus. Samo und der Sieg über Dagobert I. 631/632 stehen ausschließlich in der Fredegar-Chronik (um 660). Die Taufe von vierzehn duces Boemanorum 845 in Regensburg berichten die Fuldaer Annalen, die Unterwerfung Spytihněvs unter Arnulf 895 ebenfalls. Das Bistum Prag entsteht 973, Adalbert stirbt am 23. April 997, das Massaker von Libice datiert auf den 28. September 995. Archäologisch fassbar sind Prager-Typ-Keramik (etwa 540 bis 680), Burgwälle wie Levý Hradec und die Prager Burg ab etwa 880.
Mythos-Check: Die Tschechen sind keine Nachfahren der Boier – der Landesname überlebte den Bevölkerungswechsel, mehr nicht. Libuše und Přemysl der Pflüger sind Literatur des 12. Jahrhunderts, keine Quelle für das 7. oder 8. Jahrhundert; bei Cosmas heißt der Ahnherr Bohemus, der Urvater Čech taucht erst um 1310 bei Dalimil auf. Die Lage von Wogastisburg ist unbekannt, alle Ortsvorschläge sind unbewiesen. Wenzels Todesjahr ist offen (929 oder 935), Bořivojs Taufe durch Method ist nur in deutlich späteren Legenden überliefert. Und die Landkarte der böhmischen Stämme mit Lučanen, Zličanen und Pšowanen ist eine Konstruktion des 19. Jahrhunderts aus der Prager Stiftungsurkunde von 1086 – die Forschung hält diese Namen heute überwiegend für Landschaftsbezeichnungen.
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