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Die Baiuniten – vom Namen im Katalog zur Landschaft Vagenetia

Geschichte & Funde Die Baiuniten – vom Namen im Katalog zur Landschaft Vagenetia

Fünf Namen stehen im Katalog der Slawen, die um 615 Thessaloniki angriffen: Drugubiten, Sagudaten, Belegeziten, Baiuniten, Berziten. Vier davon haben wir in dieser Reihe bereits behandelt. Die Baiuniten sind der letzte – und derjenige, von dem die Quelle selbst am wenigsten sagt. Kein Anführer, kein Wohnort, keine eigene Tat. Und trotzdem hat die Forschung aus diesem einen Wort eine Geschichte gebaut, die über ein halbes Jahrtausend bis an die Küste von Epirus reicht. Dieser Artikel prüft, was an dieser Geschichte hält.

Ruinen des Triconchos-Palastes in Butrint (Südalbanien), im Küstenraum, den die Forschung mit Vagenetia verbindet
Ruinen des Triconchos-Palastes in Butrint (Südalbanien), im Küstenraum, den die Forschung mit Vagenetia verbindet. Die Zerstörung von Butrint um 800 lässt sich keinem Täter zuweisen – das Bild zeigt den Raum, nicht die Baiuniten. Foto: Pudelek, CC BY-SA 4.0.

Der letzte Name im Katalog

Mit den Baiuniten (griechisch Βαϊουνῆται, in anderen Umschriften Baiunetai, Baiounitai oder Vajuniten) schließen wir die Liste, mit der das zweite Buch der Miracula Sancti Demetrii eine Belagerung Thessalonikis einleitet. Die anderen vier Namen haben auf unserer Seite jeweils einen eigenen Artikel: die Draguviten, die Sagudaten, die Belegeziten und die Berziten. Bei jeder dieser Gruppen gab es zumindest einen zweiten Anhaltspunkt – eine Getreidelieferung, ein Bleisiegel, eine Nennung in einer späteren Chronik, ein Bistum.

Bei den Baiuniten ist die Lage anders. In den Demetrios-Wundern selbst kommen sie genau einmal vor, und zwar nur als Name. Alles Weitere, was über sie geschrieben wird, beruht auf einem Schluss: dass ein Landschaftsname, der Jahrhunderte später an der Küste von Epirus auftaucht, von ihnen abgeleitet ist. Dieser Schluss ist ernsthaft vertreten und keineswegs abwegig. Er ist aber ein Schluss, kein Beleg. Genau darum geht es hier.

Die Quelle: ein Buch aus einer belagerten Stadt

Die Wunder des heiligen Demetrios sind in zwei Sammlungen überliefert. Die erste stammt von Johannes, Erzbischof von Thessaloniki, aus dem frühen 7. Jahrhundert; die zweite von einem unbekannten Verfasser aus dem späten 7. Jahrhundert. Maßgeblich ist bis heute die Ausgabe und der Kommentar von Paul Lemerle (1979/1981). Beide Sammlungen sind Erbauungsliteratur: Sie wollen zeigen, dass der Stadtheilige Thessaloniki in jeder Not beschützt hat.

Das hat Folgen für den Umgang mit dem Text. Die Nachbarn der Stadt erscheinen darin als Bedrohung, ihre Zahlen sind groß, ihre Absichten finster, ihr Scheitern ist Wunder. Wer daraus Fakten über die Angreifer gewinnen will, liest gegen die Absicht des Verfassers. Brauchbar bleibt vor allem das, was der Autor nebenbei mitteilt, ohne damit etwas beweisen zu wollen – und eine Namensliste gehört genau in diese Kategorie.

Der Angriff unter Chatzon

Die Liste steht im ersten Wunder des zweiten Buches (Miracula II 1, bei Lemerle S. 175). Erzählt wird ein Angriff auf Thessaloniki, den Lemerle in die Jahre um 615 setzt; der Text selbst nennt kein Jahr, die Datierung ist erschlossen. Die slawischen Gruppen sollen sich unter einem Anführer namens Chatzon zusammengetan, Einbäume gebaut und damit Thessalien, die Inseln, Achaia und weitere Küsten heimgesucht haben, bevor sie mit Frauen und Kindern vor die Stadt zogen – in der Absicht, sich dort niederzulassen.

Der Angriff scheiterte. Chatzon, so erzählt der Text, geriet in die Stadt und wurde dort getötet. Die Baiuniten stehen in diesem Bericht nur in der Aufzählung der Beteiligten. Sie werden weder beim Bootsbau noch beim Sturm eigens erwähnt, und bei der zweiten großen Belagerung von 676 bis 678, in der die Rhynchinen, die Sagudaten und die Strymoniten handeln, tauchen sie überhaupt nicht mehr auf.

Der Wortlaut

Der Satz, auf dem alles ruht, ist kurz. Er zählt die Gruppen auf, aus denen sich das „Volk der Sklavenen“ zusammensetzt, und hängt ein „und die übrigen“ an:

τὸ τῶν Σκλαβίνων ἔθνος … τῶν τε Δρουγουβιτῶν, Σαγουδατῶν, Βελεγεζιτῶν, Βαϊουνητῶν, Βερζητῶν καὶ λοιπῶν ἐθνῶν

„das Volk der Sklavenen … nämlich die Drugubiten, Sagudaten, Belegeziten, Baiuniten, Berziten und die übrigen Völkerschaften“

Miracula S. Demetrii II 1 (ed. Lemerle, Bd. 1, 1979, S. 175); die Schreibung der Namen schwankt in der Überlieferung; eigene sinngemäße Übersetzung. Lemerles französische Übersetzung und moderne englische Übersetzungen sind urheberrechtlich geschützt und wurden nicht übernommen.

Das ist die gesamte antike Überlieferung zu den Baiuniten unter diesem Namen. Der Text sagt nicht, wo sie wohnten, wie groß sie waren, wer sie führte oder wie sie sich zu den anderen vier Gruppen verhielten. Er sagt nur, dass es sie gab und dass sie aus Sicht Thessalonikis zu den Angreifern gehörten.

Was die Liste nicht sagt

Häufig liest man, die Baiuniten hätten „westlich von Thessaloniki“ gesiedelt. Diese Angabe steht nicht in den Demetrios-Wundern. Sie stammt aus der jüngeren Handbuch- und Schulbuchliteratur, die die fünf Gruppen gern gleichmäßig auf eine Karte verteilt. Belastbar verortet sind in den Miracula nur die Belegeziten – bei Theben und Demetrias in Thessalien – und, über ihren Namen, die Strymoniten und die Rhynchinen an ihren Flüssen.

Ebenso wenig sagt die Liste etwas über eine Rangordnung. Dass die Baiuniten an vierter Stelle stehen, bedeutet nicht, dass sie die viertgrößte Gruppe waren. Auch der Begriff „Sklavinia“, den manche Darstellungen für ihr Gebiet verwenden, kommt in den Miracula nicht vor; der Text spricht von ἔθνη, also von „Völkerschaften“, und von Orten, nicht von Ländern. Das haben wir im Artikel zu den Belegeziten bereits ausführlich gezeigt, und es gilt hier genauso.

Ein Landschaftsname an der Küste von Epirus

Die zweite Spur führt weit nach Westen. Im mittelalterlichen Epirus gab es eine Landschaft namens Vagenetia (griechisch Βαγενετία oder Βαγενιτία). Nach der Tabula Imperii Byzantini (Soustal/Koder, Band 3 „Nikopolis und Kephallenia“, 1981, S. 119) und im Anschluss an Stojan Novaković umfasste sie im späten Mittelalter den Küstenstreifen zwischen dem Ionischen Meer und dem Pindos, etwa von Himara im Norden bis Margariti im Süden – grob das heutige Thesprotien und angrenzende Teile Südalbaniens.

Die Forschung leitet diesen Namen seit Langem von den Baiuniten ab. Lautlich ist das möglich: Griechisches Beta wurde im Mittelalter als „v“ gesprochen, und aus Baiun- kann über Zwischenstufen eine Form Vagen- werden. Sicher ist die Ableitung nicht; sie beruht auf Namensähnlichkeit, nicht auf einer Quelle, die beide Namen verbindet. Keine einzige Quelle sagt, die Baiuniten seien aus der Gegend von Thessaloniki nach Epirus gezogen. Diese Wanderung ist aus dem Namen erschlossen.

Wie weit reichte Vagenetia?

Auch die Grenzen der Landschaft sind umstritten. Predrag Komatina (Zbornik radova Vizantološkog instituta 53, 2016) hält die weiten Grenzen der Tabula für ein Bild des 13. und 14. Jahrhunderts, als die Provinz des Despotats Epirus auch den Bezirk Glyky nördlich von Arta einschloss. Das ursprüngliche Vagenetia sei deutlich kleiner gewesen: das Gebiet, das Johannes Apokaukos im 13. Jahrhundert „Klein-Vagenetia“ nennt, um das Tal des Aoos und Himara mit Hinterland, dem später die osmanische Provinz mit dem Zentrum Delvina entsprach.

Wichtig ist das für uns aus einem einfachen Grund: Die Region liegt an der Küste gegenüber Korfu und im heutigen Grenzraum zwischen Griechenland und Albanien – nicht, wie manchmal zu lesen ist, bei Ioannina. Ein Dorf namens Vagenetion südlich von Ioannina ist ein später Namensrest, nicht der Kern der Landschaft.

Siegel eines Archonten von Vagenetia

Die frühesten Belege für Vagenetia sind keine Texte, sondern Bleisiegel. Ein Siegel des 7. oder 8. Jahrhunderts nennt einen Theodoros, kaiserlichen Spatharios und Archon von Vagenetia; es wurde nach Curta (2006) im Gebiet der unteren Donau gefunden, und die Lesung des Ortsnamens gilt nicht als völlig gesichert. Sicherer ist ein zweites Siegel aus der Zeit um 900, das einen Hilarion als kaiserlichen Protospatharios und Archon von Vagenetia ausweist.

Solche Siegel zeigen dasselbe Muster, das wir von den Belegeziten mit ihrem Archon Tichomiros kennen: Ein Gebiet mit slawischem Namen wird von einem Archon verwaltet, der einen Hoftitel trägt und mit der Reichsverwaltung korrespondiert. Was sie nicht zeigen, ist die Herkunft der Bevölkerung. Der Name des Amtsbezirks sagt etwas über seine Benennung, nicht über die Abstammung der Menschen, die dort lebten.

Ein Bischof, ein einziges Mal

Auf dem Konzil von Konstantinopel 879/880 unterzeichnet ein Stephanos als Bischof von Vagenetia. Es ist die erste und zugleich die einzige Nennung eines solchen Bistums. Komatina deutet es als „ethnisches“ Bistum für die Baiuniten mit griechischer Liturgie, das später vom slawischsprachigen Bischofsamt Klemens' von Ohrid (893–916) abgelöst worden sei; Klemens' Sprengel war nicht nach Städten, sondern nach Bevölkerungsgruppen organisiert. Der Hauptteil Vagenetias habe schließlich zum Bistum Himara gehört, das ein Dokument des Patriarchats 1315 als zuständig nennt.

Das ist eine durchdachte These, aber eben eine These. Die Quelle nennt einen Bischof und einen Ortsnamen; dass dieser Bischof für eine Gruppe mit einer bestimmten Herkunft zuständig war, ergibt sich nicht aus dem Konzilstext, sondern aus der vorausgesetzten Gleichung Baiuniten gleich Vagenetia.

Butrint um 800: ein Fund, eine Frage

In Butrint, der antiken Hafenstadt Buthrotum im heutigen Südalbanien, fanden Ausgrabungen der Butrint Foundation zwei Türme der westlichen Stadtmauer, die im späten 8. oder frühen 9. Jahrhundert niedergebrannt waren. Unter der Brandschicht lagen Glasbecher, Amphoren aus Süditalien, der Krim und der Ägäis, Keramik aus Konstantinopel und handgemachte lokale Gefäße (Hodges u. a., Antiquity 2009). Das ist der Hausrat eines wohlhabenden Haushalts mit Verbindungen quer durch das Reich.

Die Ausgräber verknüpfen den Brand vorsichtig mit der Frage, ob sich die Bevölkerung Vagenetias gegen die byzantinische Verwaltung erhob – ähnlich wie Slawen 805 Patras angriffen. Sie formulieren das selbst als offene Frage. Wer die Zerstörung von Butrint den Baiuniten zuschreibt, macht aus einer Frage eine Tatsache. Ein Täter ist nicht bezeugt, und auch die Radiokarbondaten streuen weiter als die Keramikdatierung.

Woher kommt der Name?

Eine allgemein anerkannte Etymologie des Namens gibt es nicht. In jugoslawischer Literatur findet man die Ableitung von slawisch vojnici, „Krieger“, was aus den Baiuniten einen „Stamm der Krieger“ machen würde. Diese Deutung ist sprachwissenschaftlich nicht abgesichert; sie klingt gut, erklärt aber den griechischen Lautstand nicht. Andere Autoren setzen die Baiuniten mit den Babunen gleich, einem Namen, der im Mittelalter mit dem Babuna-Gebirge und mit Häretikern in Verbindung gebracht wird. Für diese Gleichsetzung gibt es nach dem Urteil anderer Forscher keinen Beleg.

Ehrlich bleibt nur die Feststellung: Wir kennen die griechische Form eines Namens, den griechische Schreiber aus einer anderen Sprache übernahmen, in einer Handschriftenüberlieferung mit schwankender Schreibung. Mehr lässt sich aus ihm nicht gewinnen, ohne zu spekulieren.

Was fehlt: Archäologie, Chroniken, Kaisertexte

Es gibt keinen archäologischen Fund, der sich den Baiuniten zuordnen ließe – weder in Makedonien noch in Epirus. Die in Südalbanien gelegentlich gefundene Komani-Tracht wird mit der spätantiken Bevölkerung des Binnenlands verbunden, nicht mit einer slawischen Gruppe. Florin Curta hat zudem grundsätzlich bezweifelt, dass sich für das Makedonien des 7. Jahrhunderts eine slawische Einwanderung archäologisch überhaupt nachweisen lässt. Man muss ihm darin nicht folgen, sollte aber nicht so tun, als läge ein Befund vor.

Auch schriftlich bleibt die Lücke groß. Unter dem Namen Baiuniten erscheint die Gruppe nach den Miracula in keiner Quelle mehr. Eine Nennung in den Schriften Konstantins VII. haben wir nicht nachweisen können. Vagenetia selbst taucht als Landschaft erst wieder in der Alexias der Anna Komnene (zum Jahr 1082), in der Partitio Romaniae von 1204 als Chartularaton und in den Urkunden des Despotats Epirus auf. Zwischen dem Katalog um 615 und dem Bischof von 879 liegen gut 260 Jahre ohne ein einziges Wort.

Wer heute Anspruch erhebt

Wie bei den anderen Gruppen des Katalogs haben sich moderne Nationalgeschichten der Baiuniten angenommen. In Darstellungen aus Skopje erscheinen sie als Teil der Vorgeschichte eines makedonischen Volkes, in serbischen Werken im Rahmen der slawischen Besiedlung Albaniens, in albanischer und griechischer Perspektive stellt sich eher die Frage nach Kontinuität oder Bruch der älteren Bevölkerung von Epirus. Diese Deutungen sagen mehr über die Gegenwart aus als über das 7. Jahrhundert.

Frühmittelalterliche Gruppen sind keine Vorformen heutiger Nationen. Ein Landschaftsname, der sich bis ins 15. Jahrhundert hält, belegt eine Benennung, keine Abstammung. Vagenetia wurde im 14. Jahrhundert von albanischen Herren beherrscht, kam 1430 unter osmanische Herrschaft und verschwand als Name im 16. Jahrhundert zugunsten von Delvina. Keiner der heutigen Staaten und keine der Gemeinschaften der Region hat hier eine Vorgeschichte zu verteidigen.

Was am Ende bleibt

Damit ist der Katalog der Miracula II 1 auf unserer Seite vollständig. Er zeigt, wie unterschiedlich viel von fünf Namen bleiben kann, die in derselben Zeile stehen. Die Belegeziten verkaufen Getreide und haben einen Archon mit Siegel; die Draguviten bekommen ein Bistum und später ein eigenes Thema; die Sagudaten erscheinen noch 904 als Steuerzahler; die Berziten verlieren sich in einer umstrittenen Chronikstelle. Die Baiuniten hinterlassen einen Namen – und möglicherweise, über Jahrhunderte gewandelt, den Namen einer Landschaft an der Adria.

Das ist nicht wenig. Aber es ist eine Hypothese mit Lücken, und so sollte man sie auch erzählen. Weitere südslawische Gruppen und ihre Quellenlage behandeln wir bei den Milingen und Ezeriten, den Serben, den Kroaten und den Slawen Bulgariens.

Was gesichert ist

  • Die Baiuniten stehen genau einmal in den Demetrios-Wundern: im Namenskatalog des Angriffs unter Chatzon, Miracula II 1 (Lemerle 1979, S. 175), neben Drugubiten, Sagudaten, Belegeziten und Berziten.
  • Die Datierung dieses Angriffs um 615 ist Lemerles Rekonstruktion; der Text selbst nennt kein Jahr.
  • Die Miracula sagen nichts über Wohngebiet, Größe oder Anführer der Baiuniten; bei der Belagerung von 676–678 werden sie nicht genannt.
  • Eine Landschaft Vagenetia an der Küste von Epirus ist ab dem 7./8. Jahrhundert durch Siegel (Theodoros, Lesung unsicher; Hilarion um 900), 879/880 durch einen Bischof Stephanos, 1082 in der Alexias und 1204 in der Partitio Romaniae belegt.
  • Der Name hielt sich bis ins 15./16. Jahrhundert (osmanisch Vayonetya, Viyanite) und wurde dann von Delvina abgelöst.

Mythos-Check

  • „Die Baiuniten wanderten nach Epirus.“ Keine Quelle berichtet das. Die Wanderung ist aus der Ähnlichkeit der Namen Baiuniten und Vagenetia erschlossen – eine verbreitete, aber unbewiesene Annahme.
  • „Sie saßen westlich von Thessaloniki.“ Das steht nicht in den Miracula, sondern in jüngerer Handbuchliteratur.
  • „Vagenetia lag bei Ioannina.“ Die Landschaft lag an der Küste gegenüber Korfu, zwischen Himara und Margariti bzw. nach Komatina enger um das Aoos-Tal. Bei Ioannina liegt nur ein spätes Dorf gleichen Namens.
  • „Der Name bedeutet ‚Krieger'.“ Die Ableitung von vojnici ist nicht abgesichert; eine anerkannte Etymologie gibt es nicht. Auch die Gleichsetzung mit den Babunen ist unbelegt.
  • „Die Baiuniten zerstörten Butrint.“ Die Ausgräber stellen das als Frage. Ein Täter ist nicht bezeugt.
  • Heutige Nationen. Ein Landschaftsname belegt eine Benennung, keine Abstammung. Weder Griechenland noch Albanien noch Nordmazedonien noch Serbien lassen sich aus diesem Befund eine Vorgeschichte ableiten.
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